Interview mit Katharina Butt

Katharina Butt studierte Medienmanagement (heute Kommunikationsmanagement | B.A.) an der DEKRA | Hochschule für Medien, heute macht sie ihren Master in International Marketing an der Birkbeck University of London.

Wann und wie bist du auf die Idee gekommen Medienmanagement zu studieren?

Die Idee, mein Studium im Bereich Medien zu verfolgen, kam mir schon früh. Ich habe mich immer für die Medienlandschaft interessiert. Als ich die Studieninhalte des Studiengangs Medienmanagement (heute Kommunikationsmanagement | B.A. Anm. d. Red.) der DEKRA | Hochschule für Medien sah, wusste ich, dass ich mich bewerben wollte. Ausschlaggebend war jedoch für mich der nette Umgang am Bewerbungstag, weil ich die angenehme Atmosphäre - unter Studenten, aber auch zwischen Studenten und Dozenten -  mitbekommen konnte und mich die Ausstattung, besonders in technischer Hinsicht, beeindruckt hat.

Was hat dir am besten am Studium gefallen?

Das Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien war für mich ein voller Erfolg. Die Mischung zwischen Praxis und Theorie hat mir am besten gefallen. Wir haben nicht nur Grundkenntnisse der Wirtschaft, Marketing und der Medienlandschaft erlangt, sondern konnten uns innerhalb der vielen Projekte zudem auch kreativ ausleben. So haben wir beispielsweise ein eigenes Hörspiel entwickelt und diese gelernt, selbst zu schneiden.

Welchen Tipp würdest du zukünftigen Studierenden für Medien geben?

Mein Tipp ist es, so viel wie möglich von dem Studium mitzunehmen. Die Dozenten kommen aus dem Feld, in dem man selbst später arbeiten möchte. Also ist es sinnvoll, immer genau zuzuhören und Fragen zu stellen. Außerdem können sich durch den engen Umgang mit den Dozenten Kontakte für die Arbeitswelt ergeben. Ich habe nicht selten mitbekommen, dass gute Studenten an echten Projekten mitwirken durften. Die Arbeitswelt verlangt viel von jungen Menschen und die Lehrinhalte bereiten einen gut darauf vor, wenn man stets dabei bleibt und über den Unterricht hinaus Interesse daran zeigt.

Wo möchtest du nach dem Studium am liebsten arbeiten?

Durch das Pflichtpraktikum im 6. Semester, welches ich in einem jungen Berliner Start-up gemacht habe, bin ich besonders auf die Start-up-Szene aufmerksam geworden. Meine Arbeitserfahrung hat mich in vieler Hinsicht bereichert - auch in meiner Vorstellung eines zukünftigen Arbeitgebers. Berliner Start-ups haben sehr viel zu bieten. Neben viel Freiraum, einem jungen Team und Kreativität wird außerdem die Selbstständigkeit bei Projekten gefördert. So konnte ich eigenständig viele neue Dinge lernen. Auf Grund dessen kann ich mir sehr gut vorstellen, nach meinem Master-Studium in einem Start-up in der Marketingabteilung anzufangen.

Wie steht es um praktische Erfahrungen während des Studiums?

Das Pflichtpraktikum war die beste praktische Erfahrung für mich. Alles bisher Erlernte konnte und musste angewendet werden. Es war äußerst hilfreich, dass die Studienordnung der DEKRA | Hochschule für Medien speziell darauf ausgelegt ist, jungen Menschen den Arbeitsalltag näher zu bringen. So hatten wir zahlreiche Dozenten, die während ihres Jobs an der Hochschule auch in erfolgreichen Unternehmen oder Agenturen arbeiten, von denen die Studierenden interessante Geschichten und wichtige Informationen aus erster Hand erfahren konnten.

Was war dein erfolgreichstes Projekt, bzw. dein größter Erfolg im Studium?

Das erfolgreichste Projekt war die Gründung einer eigenen Hochschul-Agentur. Ein paar Kommilitonen und ich wirkten an einem Hochschul-Event mit, welches ein großer Erfolg war. Darauf hin setzten wir uns mit unseren Dozenten zusammen und gründeten die Agentur, welches uns viel Spaß und Erfahrung bereitete. Im Laufe der Zeit bekamen wir durch diese Agentur die Möglichkeit, Aufträge von echten Firmen zu realisieren. Im letzten Studienjahr musste der gesamte Studiengang im Rahmen des Cross-Media Projekts an einem echten Auftrag arbeiten, bei dem wir eine Zeitschrift gründeten und einen Marketingplan für diese entwickelten. Bei diesem Projekt war ich Junior Projektmanagerin, welches bedeutete, dass ich viel Verantwortung übernehmen und Teamgeist beweisen musste. Es war nicht immer leicht. Dennoch haben wir alle es hinbekommen, als Team ein tolles Produkt zu erschaffen, welches ein großer Erfolg sowohl für die Auftraggeber als auch für uns selbst war.