Interview mit Dominik Gauglitz

Dominik Gauglitz studierte Fernsehen und Film. Er empfiehlt die Technikausleihe an der Hochschule auch über die Vorlesungszeit hinaus zu nutzen. Er weiß, dass Fleiß sich lohnt. Schließlich erhielt er eine Auszeichnung für die beste Kameraarbeit bei einem Abschlussfilm an der DEKRA | Hochschule für Medien.

Warum hast du dich für die DEKRA | Hochschule für Medien entschieden?

Leider ist es sehr schwierig, einen Studienplatz an einer staatlichen Filmhochschule zu bekommen. Ich hatte keine Lust, so lange auf einen Platz zu warten, bzw. vorher eine Ausbildung zu machen. Es ist wesentlich einfacher, einen Studienplatz an einer privaten Hochschule zu bekommen. Für mich standen drei Hochschulen zur Auswahl, aber die DEKRA | Hochschule für Medien und der Studiengang Film und Fernsehen entsprach am ehesten dem, was ich gesucht habe. Zudem ist die Lage ausgezeichnet.

Was war dein erfolgreichstes Projekt, bzw. dein größter Erfolg im Studium?

Ein großer Erfolg für mich war, im letzten Jahr die Auszeichnung für die beste Kameraarbeit bei einem Abschlussfilm zu erhalten. Dieser Preis wurde mir durch Kolja Brandt verliehen.

Was hat dir am besten am Studium gefallen?

Vor allem ist es schön, sich mit Leuten zu unterhalten, die die gleichen Interessen haben. In der Schulzeit war es schwierig, Gleichgesinnte zu finden. Hier in der DEKRA | Hochschule für Medien habe ich die Möglichkeit, über die Branche zu sprechen mit Menschen, die meine Leidenschaft teilen. Sehr gefallen hat mir die praktische Arbeit in den Lichtseminaren.

Welche Stärken konntest du während des Studiums ausbauen?

Ich habe viel über die Techniken gelernt, um Filme professionell aussehen zulassen. Durch die tägliche Beschäftigung mit Geräten und der Ästhetik wurde mein Auge gut geschult. Außerdem wurden durch die zahlreichen Projektarbeiten, in denen man sich über die einzelnen Schritte unterhalten muss, meine Kommunikationsfähigkeiten gefördert.

Wo hast du dein Praktikum gemacht und wie bist du da rangekommen?

Mein Praktikum habe ich bei Valerian Film gemacht. Prof. Dr. Bonmüter ist Geschäftsführer dieser Produktionsfirma und hat für mich den Kontakt zu seinem Mitgeschäftsführer Dr. Helmar Baum hergestellt. Er hat ihm eine DVD der Abschlussfilme übermittelt. Während meines Praktikums hatte ich die Aufgabe, ein von Herrn Baum verfasstes Drehbuch aufzulösen. Also das Storyboard anzufertigen.

Was sind deine Zukunftspläne?

Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren als Kameramann einen Spielfilm zu drehen. Momentan schreibe ich nebenbei Drehbücher in Spielfilmlänge. Es wäre schön, wenn ich diese verkaufen könnte. Das sind natürlich nur die ersten Schritte in die Branche und ich hoffe, dass es klappt.

Welchen Tipp würdest du zukünftigen Studierenden geben?

Was ich raten kann ist, dass die Technikausleihe genutzt werden sollte. Da die Lehrveranstaltungen nur bis 14:10 Uhr gehen, hat man viel Zeit, um eigene Projekte in seiner Freizeit  zu erledigen, wenn man nicht Arbeiten muss.