Melinda Rachfahl

Melinda Rachfahl ist Absolventin im Studiengang Medienmanagement (heute Kommunikationsmanagement | B.A.) - Schwerpunkt Digital Design. Sie schätzte den interdisziplinären Ansatz des Studiums und die intensive Fachpraxis in den Anwenderprogrammen.

Melinda Rachfahl - Studentin Fernsehen und Film

Was hat dich darauf gebracht Digital Design und Medienmanagement zu studieren?

Durch ein Praktikum in meiner Schulzeit in einer Design-Agentur kam ich das erste Mal mit dem Beruf des Mediengestalters in Berührung. Nach meinem Abitur entschied ich mich, an der DEKRA | Hochschule für Medien "Medienmanagement - Digital Design" (heute: Studiengang Kommunikationsmanagement | B.A. Anm. d. Red.) zu studieren, da mich die Faszination über die Jahre nicht losließ, Werke am Computer zu kreieren und sie aus dem Nichts entstehen zu lassen. Des Weiteren fand und finde ich die Kombination aus Management und Design sehr gelungen, da das Leiten von Projekten auch eine große Leidenschaft von mir ist.

Was war dein erfolgreichstes Projekt, bzw. dein größter Erfolg im Studium?

In meinem Studium hatte ich viele Höhepunkte, aber am meisten bleiben mir mein Kinoplakat (Dancing in the Moonlight) aus dem Kurs "Digitales Gestalten" und die von mir entwickelte Plakatserie (Klima POSITIV) aus dem Abschlussprojekt "Cross Media" in Erinnerung.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Ich bin ein Fan von Detailreichtum in Composings und in der Fotografie. Dennoch bevorzuge ich in meinen Arbeiten einen sehr klaren Aufbau, hinter dem eine Logik steckt. In diesem Fall sind meine Arbeiten eine Kombination aus Details und klarer Struktur.

Was war Teil deines Studiums?

Wir lernten sowohl die Grundlagen im Management-, als auch im Designbereich. Dazu gehörten nicht nur Module wie BWL oder Projektmanagement, sondern natürlich auch vielfältig angelegte Designmodule. Diese reichten von Druckvorstufe, 2D/3D-Animation und Fotografie bis hin zur Programmierung. Dabei erhielten wir einen großen Einblick in eine Vielzahl von Programmen wie z.B. Photoshop, InDesign, Maya, Avid uvm. Dadurch, dass wir innerhalb einer bestimmten Anzahl von Wochen nur ein Modul hatten und uns auf dieses konzentrieren konnten, war es möglich, die Programme und den Lernstoff viel intensiver zu erlernen. Wir wurden außerdem dazu befähigt, innerhalb kürzester Zeit komplexe Projekte umzusetzen. Auch schauten wir über den sogenannten "Tellerrand" hinaus und durften durch einige Module, wie Journalistische Grundlagen oder Film- oder Audiotechnik, in die anderen Studiengänge "hineinschnuppern" und uns darin anhand von Prüfungen beweisen.

Wie steht es um praktische Erfahrungen während des Studiums?

Während meines Studiums bin ich auch als Freelancerin tätig. So gestaltete ich schon für diverse Kunden Kataloge, Einladungskarten oder Broschüren. Daneben veröffentliche ich bei einem Online-Magazin Illustrationen und Fotografien. 

Welche Tipps hast du für diejenigen, die Digital Design studieren möchten?

Wenn man in Betracht zieht, Digital Design studieren zu wollen, sollte zunächst, so denke ich, dieser Gedanke in den Mittelpunkt gerückt werden: Ist Designen "Arbeit" für mich oder ein Bereich, den ich mit dem Herzen mache, egal zu welcher Uhrzeit, egal wie lange es dauert? So begleitet mich seit einigen Jahren der folgende Satz von Konfuzius, der mich immer wieder daran erinnert, dass ich das richtige Studium gewählt habe: "Find a job, you love and you will never have to work a day in your life." Diesen Gedanken würde ich auch gern jungen Menschen mitgeben, für sich selbst zu entscheiden, ob dem Designbereich eine große Zuneigung gilt. Nur so kann man sein Leben lang mit Leidenschaft Leistung im Beruf erbringen.


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