C&A Image-Kampagne der Studierenden des Studiengangs Medienmanagement 2010

Studierende stellen fest: "Image ist eine maßgeschneiderte Zwangsjacke."

C&A ist ein niederländisches Familienunternehmen, das auf 100 Jahre Erfolgsgeschichte in Deutschland zurückblicken kann. Mit einem jährlichen Umsatz von durchschnittlich drei Milliarden Euro gehören sie der Spitze der deutschen Textilwirtschaft an. Doch weil Tradition und Größe nicht vor Krisen schützt, muss auch C&A in wirtschaftlich schlechten Zeiten an seinen Schwächen arbeiten. Die dabei größte Schwäche ist das "verstaubte" Image.

Von den Studierenden des Studiengangs Medienmanagement 2010:

  • Anna-Maria Schmidt
  • Kathrein Walter
  • Laura Carøe Fink
  • Marcel Wicha
  • Sissy Voigt

Eine aktuelle Dokumentation des Fernsehsenders ARD beweist die Schwäche anhand einer Straßenumfrage: "C&A ist eigentlich nichts für unsere Altersgruppe. Es gehen dort eher Ältere einkaufen.", so die Aussage einer jungen Dame. Dass C&A nicht zu den beliebten Geschäften bei jungen Menschen zählt, belegt auch eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Demzufolge gehen nur etwa sieben Prozent der 18-bis 29-Jährigen Modeinteressent/-innen bei C&A einkaufen.

Aus dieser Erkenntnis ergibt sich nun die Zielsetzung für die C&A Marketingabteilung, das Image bei jungen Menschen zu verbessern. C&A soll in den Augen von jungen Menschen nicht mehr die "maßgeschneiderte Zwangsjacke" tragen müssen. Sie soll mit dem Erfolg der Kampagne freiwillig trendige Klamotten tragen.

Umsetzung der Image-Kampagne

Für diese Image-Kampagne ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass das bestehende Image nicht sofort beseitigt werden kann. In der Anfangsphase gilt es sorgfältig darauf zu achten, dass ein Nebeneinander von altem und neu heranwachsendem Image möglich ist. Zum einen wird es Maßnahmen geben, die die Zielgruppe anspricht und an die sich die Stammkunden langsam gewöhnen können. Zu diesem Prozess gehört die Umgestaltung der Läden, Kooperationen mit Designer/-innen oder das Einstellen von jüngerem Personal, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann. Zum anderen wird es Schritte geben, die genauestens auf die Zielgruppe abgestimmt sind, wie zum Beispiel Anzeigenschaltung oder Online-Marketing, um somit die Stammkunden mit dem neuem Kurs nicht zu irritieren. Mit der Image-Kampagne soll strategisch gesehen die Kaufkraft junger Menschen erhöht werden. 


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