Abschlussfilme 2019: Vier Kurzfilme von Film und Fernsehstudierenden überzeugten

Die Abschlussfilme bilden für die Studierenden des Studiengangs Film und Fernsehen an der DEKRA | Hochschule für Medien den Abschluss und Höhepunkt ihres Studiums. Denn in der Abschlussarbeit kommen alle Spezialisierungen des Studiengangs (Regie, Kamera, Audio, Postproduktion, Produktion) zusammen, um gemeinsam ein Kurzfilmprojekt zu realisieren. Die Abschlussfilme werden nach ihrer Fertigstellung in jedem Jahr im Kino Arsenal gezeigt.

In diesem Jahr produzierte der Studiengang Film und Fernsehen (Jahrgang 2017) insgesamt vier Kurzfilme. Über einen Zeitraum von zwei Monaten haben neun Studierende eigene Drehbücher verfasst. Dabei wurden sie von den Professoren Régine Provvedi und RP Kahl  unterstützt. Die eingereichten Drehbücher wurden vor dem gesamten Jahrgang gepitcht. Vier Drehbücher überzeugten und wurden verfilmt.

Über eine eigene Crowdfundingkampagne "shoot4movies" haben die Studierenden des Studiengangs in diesem Jahr für die Realisierung ihrer Abschlussfilme zudem erfolgreich Gelder akquiriert. Der Anspruch "(...) zusammen als Team die Möglichkeit ergreifen tolle Filme mit einem hohen Anspruch an Qualität zu produzieren" ist gelungen.

In den Trailern berichten die Regisseure über die Themenfindung, die Entwicklung der Drehbücher und die Umsetzung der jeweiligen Kurzfilme. 

 

"Abyss" – ein Kurzfilm von Fabio Lopes

"Abyss": Die Beziehung von Linus und Susann wird durch die Mitgliedschaft Susanns in einer Sekte überschattet. Von jetzt auf gleich befindet sich auch Linus in Mitten dieser und spürt die Auswirkungen am eigenen Leib. Seine Beziehung zu Susann scheint in Gefahr. Im Trailer beantwortet Regisseur Fabio Lopes Fragen zur Drehbuchentwicklung und der Kernaussage des Films.

"Franz W." – ein Kurzfilm von Nicolas Wietfeldt

"Franz W.": ist adaptiert von dem Dramenfragment ‚Woyzeck‘ nach Georg Büchner übertragen in die Clubszene des heutigen Berlins. Der Trailer gibt durch Filmstills und das Interview mit Regisseur Nicolas Wietfeldt interessante Einblicke in die Entwicklung des Drehbuches und die Umsetzung des Films.

"Ouroboros" – ein Kurzfilm von Tim Domsky

"Ouroboros": Tom, der seit kurzer Zeit clean ist, verarbeitet, auf der Suche nach seiner Freundin Marie, seine Vergangenheit und durchlebt erneut die Schrecken der Berliner Drogenszene. Dabei trifft er auf alte „Bekannte“, welche ihn erneut in einen Teufelskreis ziehen. Der Trailer zeigt Schlüsselszenen und wichtige Aussagen des Films ergänzt mit persönlichen Einblicken von Regisseur Tim Domsky zur Entstehung des Kurzfilms.

"U" – ein Kurzfilm von Paulo Pereira

„U“: Wer bin ich? Diese existenzielle Frage stellt sich der Protagonist Malik sein Leben lang. Wissend, dass etwas im Verborgenen liegt, das sein Leben beeinflusst und ihn nicht loslässt, er aber nicht beschreiben kann. Im Laufe des Films wird klar, dass Malik eine unsichtbare Verbindung zu seinem unbekannten toten Bruder Tano spürt. Der Trailer zeigt Szenen aus dem Making-Of des Films.