Journalismus-Studierende entwickeln Magazine

Die Idee: Ein eigenes Magazin, von der Konzeption bis zur Druckvorlage von Studierenden entwickelt.
Das Ergebnis: "Knorke" und "SITE" - zwei gelungene Magazine mit großer Themenvielfalt.

Es war ein gewöhnlicher Montagmorgen kurz vor Weihnachten. Die letzte Woche vor den Ferien. Uns erwartete das Modul „Schreiben und Texten“ und nach doch sehr theoretischen Wochen in der Vergangenheit, freuten wir uns wieder auf das Schreiben. Voller Euphorie eröffnete Dozent John A. Kantara uns allerdings eine neue Projektidee: Wir gestalten und veröffentlichen ein eigenes Magazin, von der Konzeption bis zur Drucklegung – und das innerhalb von nur knapp drei Monaten. 17 Journalismus-Studierende, 17 verschiedene Charaktere, 17 verschiedene Meinungen und Interessen und ein zu gestaltendes Magazin. Es gibt wohl einfachere Unterfangen. In demokratischen Diskussionsrunden kamen wir allerdings schnell auf einen Nenner. Unsere Dozent/-innen Kathrin Wüst und Christian Rothenhagen standen uns dabei beim Texten und letzterer beim Designen des Magazins zur Seite. Mit viel Fleiß und Arbeit - aber auch mit einer Menge Spaß - haben wir es schließlich geschafft: Eine eigene Publikation. „KNORKE“ - veröffentlicht in unserem Namen, mit unseren Artikeln und Ideen.

Natürlich forderte das Magazin seinen Tribut, doch am Ende konnten wir alle stolz auf uns sein. Doch warum unser Magazin lesen? Von muslimischen Homosexuellen über Gewalt in U-Bahnen bis hin zu König Ödipus: durch unsere unterschiedlichen Interessen und unter den wachsamen Tutoraugen Rothenhagens entstanden in einer gestalterisch klaren Linie sechs verschiedene Ressorts, die die Themenvielfalt unseres Magazins deutlich machen. Aber letztendlich machen gerade wir – dieser bunte Haufen voller Individuen mit den verschiedensten Ansichten und Persönlichkeiten – dieses Magazin besonders, vielfältig und lesenswert.