Interview mit Theodor Wonja Michael

Inken Rutz führte das Gespräch am Rande einer Autorenlesung

Inken Rutz, Journalisten 2012, Vidal

Der 21. Februar 2013 liegt schon etwas zurück – nicht aber die Erinnerung an spannende Dreharbeiten an der HU Berlin. Die Journalismus-Studierende Inken Rutz, die für Redaktion/Produktion, Anmoderation, Interview und den Schnitt des ca. 20-minütigen dokumentarischen Filmbeitrags zuständig war, realisierte damals ihre erste große Projektarbeit.

Die Kameramänner Ciro Kavouras, Dominic Kellermeier (FF2011), der Tonmann Stefan Laabs (FF2011) und Inken Rutz (Jour2012) drehten an diesem Abend im Lichthof der Universität eine ganz besondere Lesung. Die Lesung der Biografie des 1925 geborenen Theodor Wonja Michael, der als Afro-Deutscher die Verfolgungen der NS-Zeit am eigenen Leibe erleben musste und uns heute noch davon berichten kann. Ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte von Deutschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe damals nicht Deutsche sein durften. Die Schrecken jener Zeit sind dabei ein Appell gegen Rassismus – und zugleich eine Mahnung zur Menschlichkeit.

Die Lesung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe SPURENSUCHE. Alltag schwarzer Menschen unter der NS-Herrschaft des Interkulturellen Netzwerkes Joliba im Themenjahr 2013- Zerstörte Vielfalt statt.

Der Filmbeitrag ist auf Anregung von Prof. John A. Kantara entstanden und nun auch in voller Länge zu sehen.


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