Design + Content Management = Content Management

Im Fokus: die Arbeit am Computer mit Content Management Systemen (CMS). Erstellung und Aktualisierung von Webseiten - visuelle Informationen wie Bilder, Grafiken, Texte und Videos werden ins Netz übertragen. Redaktionelle und technische Fähigkeiten werden vereint. Meist nutzen Content Manager „Templates“ (Vorlagen), anstatt eigene Systeme zu kreieren. Auch die Erstellung von Web-Analysen, Statistiken und Erfolgsmessungen gehören zu den typischen Aufgaben. 

von Dennis Gutjahr

Was macht ein Content Manager?

(...)Ein Content Manager überträgt Informationen ins Netz. Dies kann bedeuten, dass man Webseiten erstellt, bspw. Bilder, Grafiken, Videos oder Texte auf Webseiten überträgt und/oder diese aktualisiert. Auch die Entwicklung von sogenannten Content Strategien kann Teil der Aufgaben sein. Die wenigsten der Content Manager richten CMS selbst ein.

In der Regel werden für das Content Management sogenannte Templates (Vorlagen) genutzt. Wenn jemand ein CMS selber erstellt, dann normalerweise so, dass auch Anfänger lernen können damit umzugehen. Im Endeffekt kann sich die Arbeit eines Content Managers also von rein redaktionellen Aufgaben bis hin zu Programmierungen erstrecken. 

Oftmals kommt es vor, dass ein Content Manager entweder nur redaktionell agiert, oder ausschließlich Inhalte einfügt. Auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann Teil der Arbeit sein. Zusätzlich erstellt er Web- Analysen, Statistiken und führt Erfolgsmessungen durch. Er kann also als Schnittstelle zwischen Marketing, Technik und Vertrieb bezeichnet werden. Auch Journalisten und Quereinsteiger sind im Content- Management tätig. 

Das Aufgabenspektrum eines in einem Unternehmen arbeitenden Content Managers hängt von der Größe des Unternehmens ab. Je größer das Unternehmen, desto eher verlagert sich die Arbeit auf die redaktionell-, planende Seite. In einem kleinen Unternehmen oder als Freelancer liegt die Arbeit eher auf der gestalterischen Ebene.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Content Manager?

Aufstiegsmöglichkeiten in Marketing- oder PR-Abteilungen eines Unternehmens bestehen je nach Größe des Teams, z.B. als Teamleiter/in, Online-Marketing Manager, Leiter der Marketingabteilung oder E-Commerce Manager.
Alexander Negrelli ist Designer und freier Dozent für CMS. Er gestaltet sowohl im Printbereich als auch Online als Web- Designer. (...)

Generell gibt es die Möglichkeit eine im Durchschnitt dreijährige Ausbildung zum Content Manager zu machen. Ein fertig ausgebildeter Content Manager kann in vielen Bereichen Fuß fassen. Vor allem Medienunternehmen, Werbe- und Designagenturen, Multimedia-Agenturen und E-Commerce-Unternehmen sind beliebte Arbeitgeber. „Die Tools, die man heute zur Verfügung hat, sind oft fertige Bauteile, die man nur noch nach dem LEGO Prinzip zusammensetzten muss“, so Negrelli.

Eine Ausbildung als Programmierer sei trotzdem hilfreich. Ein Content Manager, auch wenn er selbst nicht programmiert, solle wissen womit er es zu tun hat. „Das ist so, als wenn man eine Auto-Tuning-Werkstatt hat. Man kann im Tuning einen Spoiler dran bauen und neuen Lack auftragen, aber man sollte auch wissen, was Pferdestärken sind.“ (...)

Wie sieht der Tagesablauf eines Content Managers aus?

Der Ablauf eines Arbeitstages eines Content Managers könnte so aussehen, dass man alleine beginnt einen Entwurf des Projektes zu erstellen. Als Orientierung gilt die vorab geklärte Zielgruppe, beispielsweise der Kunde selbst, Besucher von Webseiten oder Leser von Zeitungen. Der Entwurf wird anschließend präsentiert, darauf folgen Feedback und Korrektur, bis alles passt. Ob alles an einem Tag geschieht, hängt von Auftragsumfang und Effizienz des Content Managers ab. 

In Zukunft kann man laut Alexander Negrelli davon ausgehen, dass CMS noch besser werden: „Vorproduktion wird eine stärkere Gewichtung bekommen. Außerdem wird die Endkunden-Anbindung vereinfacht werden.“ Das Worst-Case-Szenario in diesem Beruf könne sein, „dass die Maschinen alles selbst machen. Oder, dass es so einfach gemacht wird, dass auch der/die Unkultivierteste alles selbst machen kann, sodass Content Manager nicht mehr gebraucht werden.” Für Negrelli sei dies jedoch nichts Besorgniserregendes, weil er wohl in vielen ähnlichen Bereichen Fuß fassen könnte.

Was sind die Voraussetzungen für einen Job als Content Manager?

Flexibilität sei wichtig. Der persönliche Anreiz für den Designer in diese Berufsrichtung zu gehen, war, sich der Auftragslage im Wandel der Zeit anzupassen. „Man muss sich immer fortbilden und schauen: Was sind die aktuellen Standards?” Auf die Frage, ob dieser ständige Wandel etwas Gutes sei, antwortet er selbstbewusst: „Auf jeden Fall. Ich finde den Wandel sehr gut, weil man flexibel bleibt und immer etwas lernen muss. Es gibt nichts Langweiligeres als zu wissen, dass man in 20 Jahren das Gleiche macht.“ 

 

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