WIR MÜSSEN REDEN gewinnt 2. Platz beim 30. Bundes.Festival.Film

Der Kurzfilm WIR MÜSSEN REDEN von unserem Fernsehen- und Film-Student Ron Jäger wurde auf dem 30. Bundes.Festival.Film in der Kategorie "Generationsübergreifend" mit dem 2. Platz prämiert.

Quelle: SWR Aktuell Rheinland-Pfalz, Sendung vom 23.6.2017 | 18.00 Uhr

Auf dem 30. Bundes.Festival.Film hat DEKRA-Student Ron Jäger in der Kategorie "Generationsübergreifend" mit seinem Film WIR MÜSSEN REDEN den 2. Platz belegt. Neben einer Urkunde gab es auch 500 Euro Geldprämie, die der junge Filmemacher in sein nächstes Filmprojekt investieren möchte.

In der Jurybegründung hieß es: Acht Minuten Schweigen in einem Film, in dem es um das Bedürfnis oder zumindest um die innere Notwendigkeit des Redens zwischen einem Vater und seinem Sohn geht, sind für einen Zuschauer eine Herausforderung. Zumal bis zum Schluss offen bleibt, was die beiden zu bereden haben, welche Konflikte sie lösen wollen, was einer Verständigung im Wege steht. Doch genau das macht die Qualität dieses sorgfältig inszenierten und glaubwürdig gespielten Films aus. Er bietet zahlreiche Interpretationsangebote, rückt zahlreiche Details ins Bild, wobei die dargestellten Symbole mehrdeutig sind. So bleibt dem Zuschauer nichts anderes übrig, als sich in aller Stille selbst Gedanken zu machen. Ron Jäger ist es wunderbar gelungen, mit WIR MÜSSEN REDEN auf filmische Weise vom Bedürfnis zur Kommunikation zwischen den Generationen zu erzählen, ohne alles gleich zu zerreden.

Ron selbst fasst seinen Eindruck von Festival wie folgt zusammen: "Das tolle war, dass der Film auch so gespannt und euphorisch aufgenommen wurde vom Publikum." Jung und Alt haben ihn auf den Film lobend angesprochen. "Ein Film, der beide Generationen also in diesem Sinne zusammenführt", freut sich Ron abschließend.


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