Vernissage 2017: Bilder sagen eben doch mehr als Worte

Eindrücke von der Vernissage zur Fotoausstellung „Nichts als Kunst“ vom 22. November 2017 in der DEKRA Konzernrepräsentanz Berlin.

DEKRA | Hochschule für Medien, Vernissage 2017

Wie soll man ein stimmungsvolles Ambiente, eine entsprechend großartige Stimmung, gut gelaunte Gäste, ein tolles Essen, anregende Gespräche und vor allem die großartigen Fotoarbeiten der diesjährigen Vernissage in Worte fassen? Zumal die Fotos ja auch NICHTS gezeigt haben …als Kunst. Am besten gar nicht. Da sprechen die Bilder von gestern Abend einfach ihre eigene und viel bessere Sprache. 

Nur eines lohnt sich in Worte zu fassen: Danke zu sagen an alle, die zu Gast waren, die die Exponate erstellt und bei den Vorbereitungen geholfen haben und die den Abend als das nehmen konnten, wofür er gedacht war: Als ein genussvolles Event, das die Leistungen der Studierenden mit Stil, Inspiration, Spaß und einer Portion Stolz feiert. 

Für die grandiose und schnörkellose Unterstützung geht ein herzlicher Dank an das Team der DEKRA Konzernrepräsentanz und an Andreas Rohde, den Kanzler DEKRA | Hochschule für Medien. Ein besonderer Dank geht auch an die Studierenden Malte Vogt, Björn Chartron, Lennard Janning und Evangelia Bouzmpa, sowie an Prof. Franka Futterlieb (Medienmanagement) und Marko Peppel (Film- und Videotechnik). 

Am 22. November 2017 fand in der DEKRA Konzernrepräsentanz in Berlin die alljährliche Vernissage statt, bei der Studierende ihre Fotos aus dem Modul "Fotografie und Gestaltung" einem breiten Publikum außerhalb der Hochschule vorstellen konnten.

Der Titel „Nichts als Kunst“ ist als Wortspiel zu betrachten, das zwei Verstehensweisen miteinander vereint: Einerseits geht es um einen hohen künstlerischen Anspruch der Fotos, zum anderen zeigen diese Fotos, Szenen, Ereignisse, Personen oder Gegenstände des täglichen Lebens auf eine Art und Weise ab, dass diese den Eindruck eines Kunstwerkes erwecken.

Dabei ist unerheblich, ob der originale Gegenstand oder die ursprüngliche Aufnahmesituation zu identifizieren bzw. nachzuvollziehen ist, ob sie schnell übersehbare Kleinigkeiten oder interessante Details abbilden. Es darf und soll durchaus auf einen gewissen Grad an surrealer Rätselhaftigkeit hinausgehen, auf ein „Erkennen auf den zweiten Blick“ oder auf ein überraschtes Erstaunen wegen der außergewöhnlichen Perspektive, Belichtungszeit, oder des ungewohnten Bildausschnittes.

Das Oberthema ist in verschiedene Untergruppen gegliedert, in denen das Prinzip jeweils unterschiedlich umgesetzt wurde. Diese Untergruppen sind wie folgt:

  • Spiegelungen auf Glas oder Wasser: außergewöhnliche Effekte oder surrealistische Verzerrungen, die auf/durch Wasser- oder Glasoberflächen entstehen.
  • Schatten und Strukturen: Schattenwürfe, Farbflächen, Verästelungen, Muster, die sich in Architekturen, Landschaften, Straßen, an Papierabrissen, auf Plakatwänden, oder auf Materialoberflächen entdecken lassen.
  • Personen: Abbildungen vom Gesichtern oder Körperteilen, die durch eine Plexiglasscheibe oder eine Belichtung verschleiert oder als etwas ganz anders wahrgenommen werden. 

Prof. Dr. Michael Beuthner ist auch in diesem Jahr der künstlerischer Leiter und Kurator der Ausstellung. Er bereitete zusammen mit den Studierenden thematisch die Fotoarbeiten vor und konzipierte die Ausstellung. 


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