„Realitäten des Lichts“ - Vernissage 2018

Die abendliche Vernissage am 21. November 2018 zur jährlichen Fotoausstellung der DEKRA | Hochschule für Medien in der DEKRA Konzernrepräsentanz in Berlin erwies sich erneut als ein Event-Highlight.

Vernissage 2018 der Studieren aus den Studiengängen Journalismus und PR sowie Kommunikationsmanagement der DEKRA | Hochschule für Medien, Titelbild

"Realitäten ", Foto: Kai Gies

Prof. Dr. Michael Beuthner, studiengangsleitender Professor im Studiengang Journalismus und PR an der DEKRA | Hochschule für Medien, ist seit 2013 Kurator der jährlichen Ausstellung und erarbeitete gemeinsam mit den Jahrgangsstudierenden aus den Bereichen Journalismus (2017) und Kommunikationsmanagement (2017) die Ausstellung zum Thema „Realitäten des Lichts“. 

Ein großer Dank geht an Prof. Rolf Peter Kahl für seine tolle Laudatio. Der neue Professor für den ebenfalls neuen Bachelor-Studiengang „Film als szenische Kunst“ sprach begeistert über die Bildperspektiven und thematischen Zugänge, die ihn an die Arbeits- und Sichtweisen diverser Künstler des Bauhauses, wie László Moholy-Nagy erinnern würden. Gastgeberin und Leiterin der Konzernrepräsentanz Azar Mottale begrüßte über 80 Gäste herzlich zu einer ihrer „Lieblingsveranstaltungen“ des Jahres. Größer konnte von beiden ein Lob kaum sein.

Großer Dank natürlich auch an alle Studierenden, die Exponate beigesteuert haben, insbesondere an Björn Chartron, der den diesjährigen Kalender zur Ausstellung gestaltet hat und an Malte Vogt, der bei der Vorbereitung und beim Aufbau der Ausstellung maßgeblich beteiligt war.

Das inhaltliche Konzept der Ausstellung

Der Lichteinfall und die Lichtintensität, das Verhältnis des Hellen zum Dunklen, die scharfen Kanten von Schattenwürfen oder die Konturlosigkeit und Verschwommenheit der Graustufen – all das schafft neue, unerwartete, skurrile, mitunter surreale Ansichten auf und von Gegenständen oder Personen. Momente mit dem fotografischen Auge zu entdecken und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken, wenn das Tageslicht gerade richtig steht, ein besonderes Licht wirft oder Dinge in außergewöhnliche Farben taucht, bringt Bilder hervor, die ihre eigenen fotografischen Realitäten erzeugen. Das „Rätselhafte“ wird zum Bestandteil der Bildbetrachtung. Drei Unterthemen wurden umgesetzt:

Klare Kante

Kontrastreiche (Hell-Dunkel-) Schattierungen oder Farbflächen u.a. in der Architekturfotografie, verwandeln Häuser in abstrakte Farbflächen. Die Wahrnehmungsreduktion durch interessante Bildausschnitte erzeugt neue Perspektiven. 

Hautnah

Der „Hauch“ eines Anblicks ist mitunter interessanter, als das frontale Gesichtsporträt. Lichtkanten an Körpern, Lichtpunkte- oder Schattenspiele auf der Haut, können rätselhaft und inspirierend sein. Durch extreme Ausleuchtung und Schminke werden Gesichter in Nahaufnahme zu Masken. 

Surrealität des Alltags

Wasser-, Glas, Oberflächenspiegelungen oder -verzerrungen bzw. kunstvolle Langzeitbelichtungen von bewegten Objekten.


back to overview