Professor für Film und Fernsehen Dr. Marcus Stiglegger als Podiumsgast in Graz

Am Donnerstag, den 7. Juni 2018 war Dr. Marcus Stiglegger, Professor für Film und Fernsehen an der DEKRA | Hochschule für Medien, in das Literaturhaus Graz zum „Salon Gender“ geladen, um auf dem Podium über „Böse Frauen“ in Film und Literatur zu diskutieren.

Dr. Marcus Stiglegger, Professor für Film und Fernsehen an der DEKRA | Hochschule für Medien, war in das Literaturhaus Graz zum „Salon Gender“ geladen, um auf dem Podium über „Böse Frauen“ in Film und Literatur zu diskutieren.

Der Salon Gender lädt Gäste aus den Bereichen Film, Literatur, Performance Art und Wissenschaft ein, um dieses spannende Thema zu diskutieren. Nach dem Auftakt „Let’s get naked“ befasst sich der zweite Salon mit künstlerischen Auseinandersetzungen mit Frauen in traditionellen Täterrollen im Kontext von Sexualität. Während nicht zuletzt durch gesellschaftliche Debatten wie „me too“ sexuelle Gewalt von Männern eine große Präsenz in den Medien erfährt, sind Frauen als sexuelle Täterin traditionell unterrepräsentiert.

Darüber hinaus wird die rezipierende bzw. aktive Rolle von Frauen bei Sextourismus, sexuellem Missbrauch oder sexueller Gewalt gegenüber Erwachsenen häufig anders oder zumindest komplexer thematisiert, indem die jeweilige „Täterin“ in einer Ambivalenz aus selbst Opfer und erst daraus resultierend Täterin – wie beispielsweise bei dem meist filmischen Motiv der „rape revenge“ – gezeigt wird.

Rosemarie Brucher (ZfG) moderierte Schriftsteller Gunter Geltinger, Margarethe Tiesel (Schauspielerin), Hanna Seidel (Filmregisseurin) und Marcus Stiglegger (Filmwissenschaftler und Vizepräsident an der DEKRA | Hochschule für Medien). Die Veranstaltung erfolgte in Kooperation mit Zentrum für Genderforschung (ZfG) der Kunst Universität Graz. Weitere Infos unter: www.literaturhaus-graz.at/veranstaltung/salon-gender-boese-frauen/

 

 


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