Prof. Dr. Schulze hält Vortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin

Zu den Aufgaben einer Professorin gehört es auch, Weiterbildungen in Anspruch zu nehmen oder selbst Vorträge zu halten. Ein kleiner Einblick in die aktuellen Veranstaltungen von Prof. Dr. Annett Schulze erhaltet Ihr hier.

Prof. Dr. Annett Schulze hielt in Hamburg zusammen mit ihrem Kollegen Thorsten Schäfer einen Postervortrag zu der von beiden erhobenen Studie "Beschäftigtenorientiertes BGM auf dem Weg zur Arbeit 4.0. Motivationen und Hemmnisse in der digitalisierten Arbeitswelt". Die inhaltliche Weiterbildung, die auf allen Tagungen möglich ist, konnte neue Eindrücke zur Umsetzung des relativ neuen Präventionsgesetzes vermitteln. Insbesondere die Positionen der Sozialversicherungsträger sowie die Ansichten von Betriebsärzten und -ärztinnen aus größeren Betrieben wie bspw. Dr. Joachim Storck von Audi (siehe Foto) waren höchst interessant und können in BA-Module wie Kommunikationspolitik und den neuen Master zum Medienmanagement sehr gut integriert werden.

Ebenfalls nutzte Prof. Dr. Annett Schulze Ende letzten Jahres die Gelegenheit, an der 1. Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation in Hamburg im November 2016 teilzunehmen.
Neben höchst informativen Vorträgen von Nachwuchswissenschaftler_innen beeindruckte Prof. Dr. Annett Schulze die Keynote von Prof. Dr. Gary Kreps (George Mason University, Virginia). Gary Kreps ist nicht nur einer der führenden Wissenschaftler im Bereich der Forschung zu Gesundheitskommunikation. Er ist einer der Begründer der sich etablierenden, innovativen Wissenschaftsdisziplin. Für ihre Studierenden konnte Prof. Dr. Annett Schulze neben aktuellen Fachzeitschriften auch neue Forschungsansätze und Themenfelder in die Seminare mitnehmen. Von dieser Weiterbildung profitieren sowohl Lehre als auch Forschung an der DEKRA | Hochschule für Medien.

Mit den Studierenden des Folgejahrgangs, also mit den 2016ern, besuchte Prof. Dr. Annett Schulze im Rahmen des Moduls Recherche zunächst die Redaktion von netzpolitik.org. Hier lernten die Studierenden in einer Vorabrecherche Fragen zu formulieren und diese dann dem Redakteur zu stellen und Standpunkte zu diskutieren.

Um die Rolle von Sprache im Journalismus und vor allem im journalistischen Texten zu beleuchten, hatten die Studierenden Gelegenheit, an einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) teilzunehmen. Betitelt mit "Volkes Stimmen" setzten sich die Praktiker_innen aus diversen Bürgermedien wie Anka Suckow von Radio Lotte (Thüringen) oder Sofie Czilwik vom köln campus damit auseinander, inwiefern Offene Kanäle, Bürgerradios oder Internetplattformen durchaus von Rechtspopulist_innen vereinnahmt werden könnten. Am Nachmittag konnten die Studierenden einen von vier Workshops wählen, in denen u.a. Journalist_innen thematisierten, welche Alltagsworte problematisiert gehörten. Sebastian Pertsch und Udo Stiehl von der Floskelwolke zeigten das anhand von Begriffen wie 'Überfremdung', 'illegale Flüchtlinge' oder auch 'raumfremd'. Sprachgenauigkeit, so die beiden sehr erfahrenen Journalisten, beginne jedoch bereits bei Ausdrücken wie 'mehrköpfige Familien', 'Multijobber', 'positiver Erfolg' oder Fehlübersetzungen aus dem Englischen wie der 'Flüchtlingssaison'. Dieser Workshop, das kann ich so festhalten, beeindruckte die Studierenden nachhaltig.
Vielen Dank an das Engagement von Herrn Pertsch und Herrn Stiehl sowie die grundlegende Organisationsarbeit in Verantwortung von Dr. Johanna Niesyto, Leiterin der FES-Abteilung Medienpolitik.


Bilder der Tagungen und Exkursionen mit Studierenden


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