Studierende beim Pressetermin zum TV-Event „24h Europe – The Next Generation“

Prof. Dr. Michael Beuthner war mit Journalismus und Film- und Fernsehen-Studierenden auf einem Pressetermin zum TV-Event „24h Europe – The Next Generation“ im Heimathafen Neukölln. Das preisgekrönte Erfolgsformat von zero one erreicht eine neue Dimension und sorgt für ein nie dagewesenes 24-stündiges Medienereignis, das die DEKA | Hochschule mit einem eigenen Event begleitet.

Prof. Dr. Michael Beuthner war mit Journalismus und Film- und Fernsehen-Studierenden auf einem Pressetermin zum TV-Event „24h Europe – The Next Generation“ im Heimathafen Neukölln. Parallel zur Liveausstrahlung am 05. Mai 2019 findet an der DEKRA | Hochschule ein Sleepover statt. Hier: Studierende aus den Studiengängen Film und Fernsehen sowie Journalismus; Foto: DEKRA Hochschule für Medien/Michael Beuthner

Die Dokumentation „24h Europe“ ist eine Produktion von zero one 24 und Idéale Audience zusammen mit ARTE G.E.I.E., ARTE Deutschland, ARTE France, RBB, BR, SWR sowie RTBF (Belgien), KWASSA (Belgien), YLE (Finnland) und CT (Tschechien). Gefördert wird sie vom Medienboard Berlin- Brandenburg. Das Großprojekt wird von Thomas Kufus (Produzent)  sowie Volker Heise (Idee & Konzept) verantwortet. Die Regie übernehmen die Dokumentarfilmerin Britt Beyer und der Dokumentarfilmer Vassili Silovic.

Im Juni 2018 wurden 60 junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus 26 verschiedenen Länder Europas von TV-Teams für 24 Stunden begleitet. Die Dokumentation gibt Einblicke in den Alltag der unterschiedlichen Generationen und stellt die Frage, wie die jungen Europäer ihre Zukunft gestalten (können). Es ist zugleich eine lehrreiche Reise durch ganz Europa. Als Erfinder des „24h“-Formats verspricht Volker Heise, dass die Zuschauer die Möglichkeit haben, die jungen Protagonisten in Echtzeit zu begleiten. Die Filmzeit läuft genau wie die Lebenszeit. So wird zum Beispiel die Norwegerin Astritt, Überlebende des Utøya Massakers, die um 20:00 Uhr gefilmt wurde, auch um 20:00 Uhr im TV und im Livestream online gezeigt.

Auch die Megatrends der Millennials wie Ökologie, Mobilität, Urbanisierung, neuer Feminismus, Jugendarbeitslosigkeit und politische Radikalisierung werden thematisiert. „Es gibt Stunden, die vielleicht mehr das Ernste in sich haben, aber auch das Lustige, das Leben“, erklärt Britt Beyer bei der Pressekonferenz in Berlin.

Die Erstausstrahlung ist am 4. Mai 2019 – zwischen Brexit und Europawahlen – zeitgleich auf Arte, RBB, SWR und BR/ARD- Alpha. Die Zuschauer erwartet ein 24h-Marraton von 6 Uhr morgens bis zum Folgetag 6 Uhr morgens. Erste Eindrücke des Werkes konnten wir während der Pressevorführung am 19. März 2019 im Heimathafen Neukölln gewinnen. Und unser Fazit lautet einstimmig: MEGA! Unbedingt anschauen.

Die DEKRA | Hochschule für Medien veranstaltet parallel dazu ein eigenes Sleepover-Event. Eingeladen sind Studierende und Dozenten aller Studien- und Jahrgänge. Detaillierte Informationen dazu findet ihr hier.

Eine Anmeldung per E-Mail wird erbeten unter: michael.beuthner@dekra.com.


Statements  unserer Studierenden zum Projekt 24h Europe:

Karoline Dombrowsy: 24h Europe gibt einen aufklärenden und inspirierenden Einblick und Überblick über das, was die jungen Menschen Europas bewegt. Außerdem ist das Projekt eine gute Möglichkeit, etwas über andere Lebensweisen, die Bedürfnisse und Wünsche der jungen Menschen im europäischen Raum zu lernen. Volker Heise erklärte, dass man sich auch verpflichtet gefühlt habe, auch die Seiten Europas zu zeigen, die einem selbst nicht gefallen oder nicht gerne gesehen werden. Gut so!

Violetta Volkova: Die 60 Protagonisten haben alle eine ganz individuelle Geschichte, die die Vielfalt und Zukunft Europas widerspiegeln. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei diesem Projekt ganz besonders die Menschen im Mittelpunkt stehen. Es zeigt auf, was für eine kulturelle Vielfalt Europa bietet. Ich finde es überwältigend, dass das 24h lang am Stück dokumentiert wurde. Unbedingt ansehen!

Annalena Griem: Die gezeigten Ausschnitte waren sehr interessant und machen Lust auf mehr. Ich habe jetzt auf jeden Fall vor, mir die TV-Ausstrahlung anzuschauen.

Michael Beuthner: Die Macher kündigten an, das Europa jenseits der Politik und der Wirtschaft zu zeigen. Machen sei auch. Aber indem sie jungen Menschen in ihren konkreten Lebenswirklichkeiten zeigen, die unmittelbar von politischen Trends oder wirtschaftlichen Bedingungen betroffen sind, ist das Ganze noch sehr viel „politischer“, als all die abstrakten Statements, Floskeln und Bekundungen aus Politik und Wirtschaft. Kurz vor den Europawahlen kann es kaum ein emotionaleres Gemälde Europas geben.


Von Sabrina Hrdina, Melisa Gehlen, Phillip Ringe, Fritz Könnicke


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