Marlen Peters

Sie lebt den Traum vieler junger Journalistinnen und Journalisten. Marlen Peters trifft Mega-Stars wie Jennifer Lawrence und Dwayne The Rock Johnson. Sie berichtet vor Ort von aufregenden Events wie den MTV EMA´s und testet die verschiedensten Trends und Lifestyles vor der Kamera. Die 26-jährige arbeitet als Jungredakteurin bei dem Infotainment-Magazin taff. Klingt spannend - ist es auch!

Marlen Peters hat an der DEKRA | Hochschule für Medien in Berlin studiert. Sie lebt den Traum vieler junger Journalistinnen und Journalisten. Marlen Peters trifft Mega-Stars wie Jennifer Lawrence und Dwayne The Rock Johnson. Sie berichtet vor Ort von aufregenden Events wie den MTV EMA´s und testet die verschiedensten Trends und Lifestyles vor der Kamera.

Interview von: Jette Wegner und Isabella Voigt 

Marlen, Du arbeitest mittlerweile als feste Jungredakteurin in der taff Redaktion. Wie bist Du in diese Position gekommen?

Bevor ich mein Volontariat bei ProSieben angetreten habe, war ich für drei Monate Praktikantin in der taff Redaktion. Dorthin bin ich wiederum durch Kontakte vom Sat.1 Frühstücksfernsehen gekommen. Da habe ich während meines Studiums zwei Praktika gemacht. Den Kontakt stellte ein damaliger Dozent her. Die Chefs vom Dienst haben für mich eine Empfehlung eingereicht. Und so nahm die Story seinen Lauf. 

Was sind Deine alltäglichen Tätigkeiten im Job?

Ich recherchiere, schlage Themen vor, bearbeite sie, plane und drehe, schneide mit einem Cutter und stehe manchmal selbst als Reporterin vor der Kamera. Hinzu kommen bürokratische Aufgaben wie z.B. Honorarvereinbarungen mit Protagonisten bearbeiten, GEMA-Listen und Quellennachweise führen. Zunehmend bin ich im Online-Bereich tätig: mache Livestreams für taff Facebook, übernehme den ProSieben Snapchat-Account und drehe Online-Only-Content. 

Während des Studiums hast Du verschiedene Skills für Dein späteres Berufsleben gelernt. Welche hast Du bis jetzt wirklich anwenden können?

Eigentlich von allem ein bisschen. Was mir definitiv sehr zugute kam, war der Kurs für Medienrecht. So kannte ich schon früh die Grenzen und konnte gewisse Drehs besser einschätzen. Das eigene Verständnis zum Dreh und Schnitt ist auch nicht zu unterschätzen. Ebenfalls geholfen hat mir unser Schreibtraining - wie behalte ich den roten Faden, in welchem Stil schreibe ich, wie mache ich meine Story interessant. Auch der Moderationskurs hat mich auf meine heutige Arbeit gut vorbereitet. Trotzdem muss ich sagen, dass die Kurse nur halb so gut sind, wie du selbst. Ich war konzentriert und bemüht, das Beste aus dem Studium heraus zu holen. Heißt, auch in der Freizeit etwas in Eigenarbeit zu tun. Denn dafür lässt das Studium viel Raum und vor allem bietet es die nötigen Mittel. Das fand ich super!

Du bist bereits für die Hochschule von Güstrow nahe Rostock nach Berlin gezogen und für den Job bei taff von Berlin weiter nach München. Zudem bist Du beruflich sehr eingebunden. Würdest Du sagen, dass manchmal Dein Privatleben zu kurz kommt?

Definitiv! Ich habe mich dafür entschieden, für meine Träume zu kämpfen und musste deshalb privat oft zurückstecken. Weniger Zeit für Freunde, keine Partys, zig Überstunden. Ich war ewig nicht im

Urlaub und musste weit weg von Freunden und Familie in eine Stadt ziehen, die ich nicht mag. Dafür aber kann ich sagen, dass mein Job mich sehr erfüllt, glücklich macht und ich mir nichts Besseres vorstellen kann. Ich denke nie „oh Gott, ich muss zur Arbeit.“ Ich freue mich jeden Tag auf meine neuen Aufgaben, weshalb ich oftmals die Überstunden gar nicht bemerke.

Mit gerade einmal 26 Jahren kannst Du schon viel vorweisen. Du hast in verschiedenen Redaktionen gearbeitet und deine Arbeit ist vielfältig. Wo denkst Du, bist Du in fünf Jahren?

Das ist eine schwierige Frage, da ich selber noch nicht genau weiß, in welche Richtung es gehen soll. Ob in Deutschland oder im Ausland, vor oder hinter der Kamera, Boulevard oder doch vielleicht Online. Derzeit macht mir aber besonders Spaß, als Reporterin zu reisen und vor der Kamera Experimente zu machen.

Was ist Dein persönliches Ziel?

Mein Ziel ist es, dass mir die Arbeit weiterhin Spaß macht. Die Medienbranche ist ein sehr hartes Pflaster. Ich habe schon viel erlebt, nicht nur Positives. Und um das durchzustehen und etwas zu erreichen, braucht man ein dickes Fell und Leidenschaft. 

Mit Deinen Erfahrungen im Hinterkopf, würdest Du Dich erneut für ein Journalismusstudium hier an der DEKRA | Hochschule entscheiden?

Ich habe mein Journalismusstudium als Jahrgangsbeste abgeschlossen, tolle Menschen kennengelernt und einen Traumjob ergattert. Selbst wenn ich könnte, würde ich an diesem Weg rein gar nichts ändern wollen.

Was war bisher das Spannendste, das Du in Deiner beruflichen Laufbahn erlebt hast?

Spannend sind sicherlich all die Promis, die ich schon treffen durfte, unter anderem Jennifer Lawrence, The Rock oder 50 Cent. Darüber hinaus liebe ich extreme Selbstversuche. Ich habe beispielsweise die No-Poo Challenge gemacht, mir also sechs Wochen lang nicht die Haare gewaschen, habe eine Woche wie die Kardashians gelebt und versucht, ein Instagram-Star zu werden.

Hast du irgendwelche Tipps für uns angehende Journalistinnen und Journalisten?

Niemals aufgeben! Es wird nicht leicht werden, in dieser Branche Fuß zu fassen. Aber es gibt immer Wege. Manchmal auch Umwege. Einfach nie das Ziel aus den Augen verlieren. Man kann alles schaffen!

(Das Interview ist etwas gekürzt worden. Die vollständige Version findet ihr auch in unserem Alumni-Magazin)

 


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