"Like": Gender Equality in den Medien

Im Rahmen des EU LIKE-Projekts DEKRA | Hochschule für Medien wurde im Studiengang Kommunikationsmanagement ein Workshop zum Thema „Gender Equality in den Medien“ durchgeführt. Ziel ist ein Bewusstsein für geschlechtergerechte Inhalte in digitalen Medien zu entwickeln.

Workshop des Studienganges Kommunikationsmanagement an der DEKRA | Hochschule für Medien zum Thema „Gender Equality in den Medien“ im Rahmen des EU LIKE-Projekts. Ziel der Diskussion war es, ein Bewusstsein für geschlechtergerechte Inhalte in digitalen Medien zu entwickeln.

Workshop zum Thema „Gender Equality in den Medien“

Im Rahmen des EU LIKE-Projekts  DEKRA | Hochschule für Medien wurde im Studiengang Kommunikationsmanagement ein Workshop zum Thema „Gender Equality in den Medien“ durchgeführt. Lisa-Marie Lorenz von der DEKRA Akademie erörterte und diskutierte dazu Beispiele aus dem Internet und anderen Medienbereichen mit unseren Studierenden. Ziel der Diskussion war es, ein Bewusstsein für geschlechtergerechte Inhalte in digitalen Medien zu entwickeln.

Im Anschluss veranstalteten die Professor/innen Franka Futterlieb und Dr. Udo Bomnüter (Studiengang Kommunikationsmanagement) sowie , Prof. Dr. Michael Beuthner (Studiengang Journalismus und PR) einen unterhaltsamen Foto-Workshop, der die zuvor diskutierte Theorie in die Praxis umsetzte.

Während die männlichen Teilnehmer typische weibliche Posen in der Werbung erkundeten, schlüpften unsere weiblichen Teilnehmer in die Rolle des männlichen Gegenparts. Als Fotografin setzte Theresa Liebl (Studiengang Film und Fernsehen aus dem Jahrgang 2016) die Studierenden und lehrende professionell in Szene.

Medien sind präsenter denn je und üben ständig, wenn nicht unbewusst, steten Einfluss auf unser Dasein aus. Schon im frühen Alter orientieren sich Menschen an dem was sie sehen und nehmen sich ein Beispiel daran. Zunächst wird dies für gewöhnlich nicht oder erst in späterer Entwicklung hinterfragt, weil dies bis dato als normal wahrgenommen wurde.

Ein großes Problem sind stereotypische Darstellungsformen, die immer wieder in Verbindung mit den jeweiligen Geschlechterrollen gebracht werden. Zumal sich nicht jeder mit den typischen Geschlechterrollen der Frau und des Mannes identifizieren kann oder möchte, führt dies zu gesteigerter Inakzeptanz gegenüber Betroffenen, zu Ausgrenzung und somit einem negativ beeinflussten Selbstwertgefühl.

Vor allem ist die Berichterstattung in Bezug auf Frauen, trans*, sowie inter* Menschen und Queers in vielen Fällen von Sexismus und Gewalt geprägt. Laut des Vereins „Gender Equality Media“ belegen dies zahlreiche Studien. Sie kämpfen mit ihren Aktionen gegen den Sexismus in den Medien an und sorgen mit sorgfältiger Beobachtung der Medien und Aufbereitung von Material für mehr Bewusstsein in der Gesellschaft. Schnell sei ihnen bewusst geworden, dass medialer Sexismus und sprachliche Gewalt im Raum der deutschen Medien allgegenwärtig sei. Deswegen ist eine gleichberechtigte, respektvolle und auf Augenhöhe stattfindende Darstellung in den Medien mehr als notwendig. Dadurch würden Frauen, trans*, sowie inter* Menschen und Queers in der Gesellschaft nicht nur ermutigt werden, sondern auch bisherige Verfechter des Patriachats beeinflusst und mehr oder weniger zu notwendiger Akzeptanz geführt werden.

 

Der Workshop in Bildern


back to overview