Journalismus-Studierende produzieren eigene Radiosendung

Im Modul Audiotechnik produzieren die Studierenden des Studiengangs Journalismus und PR, Jahrgang 2018, ihre eigene Radiosendung.

Journalismus und PR Studierende beim produzieren ihrer eigenen Radiosendung.

Unter der Leitung von Audio-Professor Thomas Thiele lernen die angehenden Journalist/-innen den Umgang mit Aufnahmegeräten, Mikrofon und Sprecherkabine und verbringen dazu zwei intensive Seminarwochen im Tonstudio der Hochschule.

Nachdem die erste Woche noch recht locker mit einer generellen Einführung in die Technik und Funktionen des Tonstudios, der Aufnahme- und Schnittprogramme und den Funktionen und Verhaltensweisen innerhalb der Sprecherkabine verlief, wurde es in der zweiten Seminarwoche ernst. Die Journalismus- und PR-Studierenden sollten ihr neugewonnenes Wissen in die Praxis umsetzen: Die Modulprüfung bestand darin, eine mindestens 45-minütige Radiosendung zu produzieren, die sowohl News und Beiträge zu verschiedenen aktuellen Themenbereichen als auch Moderation, Musik und Interviews enthielt.

Dazu reichverzierten die Studierenden zunächst interessante und vor allem aktuelle Themen und versuchten, so viele Informationen wie möglich einzuholen. Sie entwickelten ein Konzept für die geplante Sendung, kontaktierten mögliche Interviewpartner und hielten Ausschau nach passenden Locations für Außenaufnahmen. Die Umsetzung dieses Konzept und die Produktion der Sendung nahm die komplette zweite Seminarwoche ein. Im Team wurden Interviews vorbereitet und durchgeführt, Moderationen im Tonstudio eingesprochen, nachbearbeitet und zusammengeschnitten.

Interessant aufbereitete Beiträge zu aktuellen Themen 

Für Umfragen und Gespräche mit Passanten ging es raus, auf die Berliner Straßen und direkt zu den Interviewten. Schließlich ging es darum, möglichst vielen O-Töne einzufangen und innerhalb der Produktion zu verarbeiten.

Audio-Professor Thomas Thiele stand den Studierenden die gesamte Produktionszeit mit gutem Rat und professioneller Unterstützung zur Seite. Schlussendlich entstand eine 47-minütige Radiosendung, die sich einem breiten Spektrum verschiedener Themenbereiche widmet.

Unter anderem entstand eine Kurzreportage über Diskriminierung im Service sowie zur Idee eines autofreien Berlins. In einem Beitrag zur Idee der Grünen, eine autofreie Stadt anzustreben, wurden die Mitglieder von autofrei leben! e.V. zu Funktionen und Motivation des Vereins interviewt und es um die Vor- und Nachteile des Konzepts. In den Kino-News wurden aktuelle Kinofilme vorgestellt und ein Beitrag zum Thema Diskriminierung im Service thematisiere Probleme religiöser, politischer und anderer Minderheiten in Serviceberufen in Berlin. Der Frauenkampftag am 3. März wurde ebenfalls in einem Beitrag thematisiert. Die Studierenden befragten Berliner und Berlinerinnen nach ihrer Meinungen zum neuen Feiertag, dessen Wirkung und Relevanz. Nicht zuletzt wurde ein kritischer Blick auf das Konzept des Zoos und dessen Nutzen für den Tier- und Artenschutz geworfen. Ein Gewinnspiel zum Geburtstag des Internets ging leider ohne Gewinner aus, da offenbar niemand der Befragten wusste, dass das World Wide Web schon ganze 30 Jahre existiert.

Das Projekt ging dennoch mit Erfolg zu Ende und hat allen beteiligten hörbar Spaß gemacht. An der Produktion der Radioshow beteiligt waren, in alphabetischer Reihenfolge, die Studierenden des Studiengangs Journalismus und PR, Jahrgang 2018: Annalena, Asena, Caroline, Franka, Fritz, Jan, Karoline, Laura, Melisa, Milena, Mohammad, Philip, Sabrina, Vanessa und Violetta-Marie.

 


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