Journalismus Professor John A. Kantara erhält Medienpreis Urologie 2018

Journalismus und PR Professor John A. Kantara erhielt für seine Wissenschaftsdokumentation „Tabu Inkontinenz“ Medienpreis Urologie 2018.

ournalismus und PR Professor John A. Kantara auf dem DGU Kongress

Vor mehr als 6500 internationalen Teilnehmern wurde Journalismus und PR Professor John A. Kantara auf dem 70. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) in Dresden geehrt. Für seine Wissenschaftsdokumentation „Tabu Inkontinenz“, die auch auf 3Sat gesendet wurde, erhielt Kantara den Medienpreis Urologie 2018.

Die Dokumentation behandelt verschiedene Arten von Blasenschwäche und deren Ursachen, berichtet über subjektive Erfahrungen Betroffener und gibt Hilfestellung. Sie ist aktuell in der Mediathek von 3sat abrufbar: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69842

Der Regisseur hatte bereits im Frühjahr 2018 mit einem Projekt der Journalismus Studierenden an der DEKRA | Hochschule auf das Tabuthema Inkontinenz aufmerksam gemacht. Damals stand der „Selbsthilfeverband Inkontinenz e. V.“ im Mittelpunkt der Berichterstattung. Der verein hilft Betroffenen und Angehörigen, klärt auf und macht die Kommunikation mit anderen Betroffenen möglich. Studierende des Studiengangs Journalismus und PR der DEKRA | Hochschule für Medien hatten unter der Leitung von Prof. Kantara mehrere Interview-Filme für den Verein konzipiert und umgesetzt. Dazu wurden in den Räumen der Hochschule ausführliche Interviews mit Vertretern und Vertreterinnen des Vereins geführt, die auch selbst betroffen sind. Persönliche Schicksale kamen ebenso zur Sprache wie allgemeine Ratschläge.

Zurzeit befindet sich Kantara, der neben seiner Professur an der DEKRA | Hochschule für Medien auch als Regisseur, Autor und freier Journalist tätig ist für Dreharbeiten an seinem neuen Projekt in Ghana.

Neben Kantara wurde außerdem Prof. Dr. Hartwig Huland aus Hamburg mit der Maximilian Nitze-Medaille für besondere Verdienste für das Fach Urologie ausgezeichnet und PD Dr. Matthias Heck aus München, erhielt mit den Maximilian Nitze-Preis.

Der 70. DGU-Kongress stand im Zeichen von Verantwortung, die auch Bundespräsident a.D. Dr. Christian Wulff in seiner Eröffnungsrede thematisiere. Von offizieller Seite des DGU heißt es „Denn Verantwortung stand nicht nur im Kongress-Motto ‚Tradition, Innovation und Verantwortung‘. Vielmehr hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. mit ihrem erfolgreichen Engagement für Systemkorrekturen bei der Organspende und der auch in Dresden erhobenen Forderung nach Einführung der Widerspruchslösung gesellschaftliche Verantwortung übernommen.“

Unter diesem Grundgedanken der gesellschaftlichen Verantwortung finden auch die Studierendenprojekte der DEKRA | Hochschule für Medien statt, die sich immer wieder mit gesellschaftlichen, kulturellen und sozialpolitischen Tabuthemen auseinandersetzen. Zuletzt machten Journalismus und PR Studierende mit ihrem Anti-Rassismus-Projekt „Deutschland, wir müssen reden!“ auf eben jene Verantwortungsübernahme jeder einzelnen Person aufmerksam. 

Wir freuen uns für und mit Professor Kantara über seine Auszeichnung und die kritische Auseinandersetzung mit soziokulturellen Tabuthemen.

 

 


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