Florian Hirsch

Florian Hirsch studierte Medienmanagement (heute Kommunikationsmanagement | B.A) Er schätze nicht nur den theoretischen Unterbau, sondern auch dass neben den Vorlesungen Zeit für das Selbststudium und die Arbeit blieb.

Florian Hirsch hat sich nach einer Ausbildung zum Mediengestalter bei der Werbeagentur BUTTER. in Düsseldorf selbständig gemacht, bevor er 2011 sein Medienmanagementstudium begann. Neben dem Studium war er Projektleiter des Medienprojekts "politikorange" der Jugendpresse Deutschland e.V., hat Partyreihen in Berlin und NRW veranstaltet und hat für mittelständische Unternehmen und gemeinnützige Organisationen Medienformate, Marketingstrategien und Werbemaßnahmen entwickelt. Florian war Studienstipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wann und wie bist du auf die Idee gekommen, Medienmanagement zu studieren?

Ich arbeite seit mehr als 10 Jahren als Konzeptioner, Blattmacher und Grafiker in der Medien- und Werbebranche. Dabei habe ich in zahlreichen Projekten dafür gesorgt, dass Journalisten ihre Arbeit machen können. Als Autodidakt war das Studium für mich ein logischer Schritt zur theoretischen Fundierung meines Praxiswissens.

Was hat dir am besten am Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien gefallen?

Die Zeiten der Seminare und Vorlesungen. Dadurch, dass fast alles am Vormittag stattfindet, kann man sich am Nachmittag dem Selbststudium widmen und auch einer Arbeit nachgehen. Und natürlich der Standort der Hochschule – im Herzen des kreativen Berlins.

Wie steht es um praktische Erfahrungen während des Studiums?

Durch mein Vorwissen konnte ich die theoretischen Aspekte des Studiums immer gut in den Medienkontext einordnen. Die Praxiseinheiten haben Abwechslung ins Studium gebracht und dabei geholfen, die theoretischen Grundlagen eigenständig zu erproben. Es war spannend, Dinge zu machen, zum Beispiel Filme zu drehen, mit denen man sonst nicht so schnell in Berührung kommt. Und auch ein Gespür für den Aufwand der hinter z.B. einem Filmdreh steht, konnte so entwickelt werden – was für die Zukunft als Medienmanager sehr von Vorteil ist. Die meisten Praxisaufgaben habe ich auf meine eigenen Projekte angewandt und hatte so die Gelegenheit, sie zu optimieren.

Welche Stärken konntest du während des Studiums ausbauen?

Das theoretische Wissen aus dem Studium Medienmanagement (heute Studiengang Kommunikationsmanagement | B.A.) hat mich selbstsicherer gemacht. Ich kann nun leichter gegenüber Kunden und Mitarbeitern argumentieren, warum ich wie welche Entscheidung treffe. Mit dem Wissen treffe ich zudem bessere strategische Entscheidungen.

Was sollte man mitbringen, wenn man Medienmanagement (heute Kommunikationsmanagement | B.A.) studieren möchte?

Liebe zu Medien auf jeden Fall. Und am besten Vorwissen und Arbeitserfahrung. Das ist gut für die Qualität der Seminare und hilft dabei, das theoretische Wissen schneller einzuordnen.

Was wirst du nach dem Studium machen?

Ich war auch während des Studiums selbständig tätig und bei all den Studienprojekten der Hochschule hat sich eine konkrete Perspektive für die Zeit nach dem Studium eröffnet: Ich werde Mitbetreiber eines Berliner Technoclubs und übernehme Aufgaben im Management. Nach dem Studium bietet sich das zur Verfestigung des erlernten Managementwissens an. Nach diesem Ausflug in die Eventbranche möchte ich auf jeden Fall wieder zurück in die Medien. Entweder zurück in die Werbung oder mit einem eigenen Unternehmen eigene Medienformate entwickeln.


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