Erfolgreiches Symposium mit brisanter Bestandsaufnahme

Prof. John A. Kantara und Prof. Dr. Michael Beuthner haben mit dem DGAP die Expertenrunde einberufen, um darüber zu diskutieren, ob die Kompetenzen heutiger Kommunikatoren ausreicht, wenn es um Risiken, Konflikte und Krisen, aber auch um die Vermittlung von Sicherheiten geht.

Prof. John A. Kantara und Prof. Dr. Michael Beuthner haben mit dem DGAP die Expertenrunde einberufen, um darüber zu diskutieren, ob die Kompetenzen heutiger Kommunikatoren ausreicht, wenn es um Risiken, Konflikte und Krisen, aber auch um die Vermittlung von Sicherheiten geht.

“If we cannot communicate effectively to the public about the risks and we cannot manage the crises we will fail to find effective solutions that earn democratic support. That is to say, whatever your #1 priority issue might be; your #2 priority should be improving the effectiveness of public communications - because without that, none of the #1 priorities are likely to be solved. (…)And yet, every leader in every ministry, every company, and every NGO will say without hesitation that they are always looking for highly competent communicators to join their staff - and even better if they have experience in crisis and conflict situations!”

Mit diesem Appell eröffnete Dr. Ben Scott in einem Videobeitrag das Symposium „Krisen-, Konflikt- und Risikokommunikation braucht mehr Können“, dass die DGAP Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik in Kooperation mit der DEKRA Hochschule für Medien am 21. September 2018 durchgeführt hat.

Prof. John A. Kantara und Prof. Dr. Michael Beuthner haben mit dem DGAP die Expertenrunde einberufen, um darüber zu diskutieren, ob die Kompetenzen heutiger Kommunikatoren ausreicht, wenn es um Risiken, Konflikte und Krisen, aber auch um die Vermittlung von Sicherheiten geht.

Gastgeber Dr. Chrsitian Mölling  von der DGAP und Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Vizepräsident der DEKRA Hochschule begrüßten 30 ausgewählte Entscheider und Experten aus den Kommunikationsbereichen der Politik, der Wirtschaft, des Journalismus und der Wissenschaft.

Alle Anwesenden machten mit ihren Rede- und Diskussionsbeiträgen am Ende eines mehr als deutliche: Es gibt einen extremen Bedarf in allen Bereichen, die Kommunikatoren besser – und besser noch: interdisziplinärer zu schulen. Eine adäquate Hochschulausbildung sei gerade am Standort Berlin längst überfällig.

Zu den hochkarätigen Gästen des Symposiums zählten u. a. Dr. Thomas Bagger, Leiter der außenpolitischen Abteilung des Bundespräsidialamtes, der Nobelpreisträger Prof. Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Anna Fritzsche, vom Auswärtigen Amt. Referat Krisenmanagement und internationale Stabilisierungspolitik, Prof. Dr. Martin Löffelholz von der TU Ilmenau / Leiter der internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, Dr. Annett Schulze vom Bundesinstitut für Risikobewertung, Ines Pohl, Chefredakteurin der Deutschen Welle Prof. Dr. Olaf Hoffjann von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Eike Tölle von Landau Media, Thomas Grünert, Leiter des Hauptstadtbüros der Schlüterschen Verlagsgesellschaft, Thomas Schmidt, ehem. ARD-Korrespondent für Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie Markus Bickel von Amnesty International.   


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