Filmwerkstatt mit Aga Skordzka und Johannes F. Sievert

Professorin Dr. Aga Skrodzka (Clemson University, South Carolina) sowie Filmemacher Johannes F. Sievert zu Gast bei der Filmwerkstatt an der DEKRA | Hochschule für Medien mit Filmempfehlungen und der Vorstellung eigener Projekte.

Professorin Dr. Aga Skrodzka (Clemson University aus South Carolina) sowie Filmemacher Johannes F. Sievert zu Gast bei der Filmwerkstatt an der DEKRA | Hochschule für Medien mit Filmempfehlungen und der Vorstellung eigener Projekte.

Die Veranstaltungsreihe "Filmwerkstatt" brachte in den vergangenen Wochen gleich zwei Gäste aus der Filmbranche an die DEKRA | Hochschule für Medien. Professorin Dr. Aga Skrodzka der Clemson University aus South Carolina und den deutschen Filmemacher Johannes F. Sievert. Hier ein Rückblick auf beide Veranstaltungen.

Zunächst war Professorin Dr. Aga Skrodzka der Clemson University aus South Carolina am 16.05.2019 zu Gast in der Filmwerkstatt. Die polnisch stämmige Filmwissenschaftlerin brachte eine Filmempfehlung aus ihrer Heimat mit: The Lure, ein Horror-Musical mit Coming-of-Age Story, das 2016 auf dem Sundance Film Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Im Anschluss an das Screening gab Skrodzka den Film und Fernsehen Studierenden einen Einblick in die kommunistische Vergangenheit des Landes Polen, in der der Film spielt. Sie berichtete von damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen und diskutierte zusammen mit den Anwesenden deren Umsetzung im Film. Sie stand den Studierenden Rede und Antwort zu Fragen über Polens Film- und Kinoindustrie und gab einen interessanten Überblick über die Zusammenhänge zwischen politischer und  filmindustrieller Entwicklung des Nachbarlandes.

Über den Film Lure

Der Film inszeniert zwei jungen Schwestern, die in einem 1980er-Club in Warschau zu Szenestars aufsteigen, weil sie sich während ihrer Tanz- und Songperformances in Meerjungfrauen verwandeln. Ihre Namen sind Silver und Gold. Eine der beiden verliebt sich in einen Menschen und bekommt Problem: Wenn sich eine Meerjungfrau in einen Menschen verliebt, der ihre Liebe nicht erwidert und eine andere Frau heiratet, muss sie ihn bis zum Morgen der Hochzeitsnacht verspeisen, damit sie nicht zu Meerschaum wird.

Hier der Trailer zum Film:

Am 3.06.219 war dann der deutsche Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor Johannes F. Sievert in der Veranstaltungsreihe zu Gast und zeigte und diskutierte seinen neuen Science-Fiction Film REWIND - Die zweite Chance. Der Thriller ist das Spielfilmdebüt von Johannes Sievert, der zuletzt zusammen mit Dominik Graf an den beiden Dokumentarfilmen »VERFLUCHTE LIEBE DEUTSCHER FILM« (2016) und »OFFENE WUNDE DEUTSCHER FILM« (2017) arbeitete.

Im anschließenden Gespräch mit den anwesenden Studierenden und Gästen berichtete er anschließend von seinen Erfahrungen als Filmemacher und plauderte über Dreh und Produktion seines ersten Spielfilms. Außerdem wurde die zeitgenössische Situation des deutschen Genrekinos diskutiert. Sievert gab Einblicke in seine private Idealvorstellung deutscher Langfilmproduktionen und ermutigte die Studierenden, ihre eigenen Ideen aktiv anzugehen und zu verwirklichen.

Zum Film REWIND - Die zweite Chance

Inhalt des Kinofilms: Kommissar Richard Lenders ermittelt in einem Mordfall. Dabei lernt er ein Team von Teilchen-Physikern kennen, die ihm helfen sollen, die komplexen Formeln, die man bei dem Toten fand, zu entschlüsseln. Als Lenders und sein Kollege bei der Autopsie auf einen implantierten Chip im Kopf des Opfers stoßen, werden sie mit der absurden Möglichkeit konfrontiert, dass der Tote eventuell aus einer anderen Zeit stammt. Ein weiterer Mord geschieht, der einem ähnlichen Muster zu folgen scheint. Während die Kommissare versuchen den Mörder zu finden, wächst in Lenders eine Sehnsucht: könnte er den Chip nutzen um die Morde zu verhindern und seine eigene Vergangenheit zu ändern?

Hier der Trailer zum Film:

Im Zuge der erfolgreichen Filmwerkstatt gab es ein Werkstattgespräch zwischen Film und Fernsehen Professor Dr. Marcus Stiglegger und dem Regisseur Johannes F. Sievert statt. Dies wurde von Studierenden des Studiengangs Film und Fernsehen in der Greenbox der Hochschule aufgezeichnet und ist hier zu sehen:


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