Denise Thomas

Denise Thomas studierte im Studiengang Fernsehen und Film an der DEKRA | Hochschule für Medien. Sie spezialisierte sich in dem Bereich Produktion. Was mit einem Praktikum beim Sat 1. Frühstücksfernsehen anfing, entwickelte sich danach zu einer Anstellung als Junior Producerin. Heutzutage arbeitet Sie bei der Maz&More TV Produktion beim Sat. 1 Frühstücksfernsehen. Sie erzählte uns, wie es bei eine TV-Sendung so zu geht und gibt ein paar Tipps für das Studium und das spätere Berufsleben.

Denise Thomas studierte im Studiengang Film und Fernsehen an der DEKRA Hochschule für Medien. Sie spezialisierte sich in dem Bereich Produktion. Was mit einem Praktikum beim Sat 1. Frühstücksfernsehen anfing, entwickelte sich danach zu einer Anstellung als Junior Producerin. Heutzutage arbeitet Sie bei der Maz&More TV Produktion beim Sat. 1 Frühstücksfernsehen. Sie erzählte uns, wie es bei eine TV-Sendung so zu geht und gibt ein paar Tipps für das Studium und das spätere Berufsleben.

Interview von: Aqueena Crisp und Robin Firnstein

Wie bist Du zu dem Job beim Sat.1 Frühstücksfernsehen nach dem Studium gekommen?

Ich war zufällig in der Hochschule unterwegs gewesen und bin dort auf die Praktikumsausschreibung gestoßen. Weil es sehr vielversprechend klang, habe ich mich beworben. Ich wusste anfangs auch erst gar nicht, dass es sich um das Sat.1 Frühstücksfernsehen handelt, weil meine Bewerbung an eine Mailadresse der WeltN24 ging. Das war dann eine sehr schöne Überraschung. Ich habe mich also beworben und bekam bereits am nächsten Tag einen Anruf, ob ich zum Vorstellungsgespräch kommen könnte. Schlussendlich bin ich über das Praktikum zu einer Anstellung als Junior Producerin gekommen.

Was genau ist Deine Aufgabe?

Ich arbeite in der Herstellung im Produktionsbüro. Zu meinen Hauptaufgaben gehört die Kontrolle der GEMA Meldungen und Herkunftsnachweise von Beiträgen aus unserer Sendung. Außerdem gehören die Buchung von elektronischen Berichterstattung-Teams und die Rechteklärung, sowie der Lizenzeinkauf für Bewegtbild- und Fotomaterial zu meinen täglichen Aufgaben. Dazu kommen die Prüfung von eingehenden Rechnungen, die Buchung von Reisen für unsere Redakteure und das Vorbereiten von Studioaktionen.

Bist Du mit dem Job zufrieden?

Ja, ich bin sehr zufrieden. Es ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Das heißt, es gibt jeden Tag etwas anderes zu tun. Es macht mir viel Spaß, bei der Maz&More TV Produktion zu arbeiten und das Sat.1 Frühstücksfernsehen zu realisieren. Vor allem aber liegt es daran, dass meine Kollegen alle sehr freundlich sind und wir ein super Team bilden, das Hand in Hand zusammenarbeitet. Da kann ich mich nicht beschweren.

Was findest Du im Bereich von Film und Fernsehen am interessantesten?

Am interessantesten bei der Arbeit beim Film und Fernsehen finde ich, dass die Aufgaben je nach Bereich, also ob Werbung, Film oder Fernsehen, in der gleichen Abteilung oder Position, variieren können. Es wird von Job zu Job nicht langweilig. Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen mit sich. Ebenfalls toll finde ich, dass man am Ende des Tages immer ein Ergebnis in den Händen hält und wirklich sehen kann, wofür man gearbeitet hat. Bei einer täglichen Fernsehsendung wie dem Sat.1 Frühstücksfernsehen ist dieses Gefühl für mich noch stärker, weil ich an jedem Morgen die Beiträge oder Aktionen sehen kann, die ich am Vortag vorbereitet und organisiert habe. Wenn ich morgens ins Büro komme, kann ich daher selten voraussagen, was mich an diesem Tag erwartet. Es gibt immer eine Überraschung oder neue Herausforderung.

Hat das Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien Dich für den Job gut vorbereitet?

Ja. Für die Spezialisierung Produktion kann ich das schon sagen. Natürlich ist die Arbeit für ein tägliches, viereinhalb stündiges Morgenmagazin nicht zu vergleichen mit den Schwerpunkten, mit denen wir uns im Studium befasst haben: der Kurz- und Dokumentarfilmproduktion. Im Grunde genommen geht es aber in erster Linie um die Fertigkeiten und das Wissen, die einem im Studium vermittelt wurden und wie man diese produktiv anwendet und umsetzt. Mit einfließen müssen natürlich der Spaß am Organisieren und ein gewisses Verantwortungsgefühl. Da ich aber schon vor und während des Studiums diverse Praktika in verschiedenen Bereichen gemacht habe, konnte ich mich schnell in den Job einfinden.

Wie kam es dazu, dass Du Dich überhaupt für das Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien entschieden hast?

Eine Freundin von mir brachte mir das Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien näher. Sie war einen Jahrgang über mir. Wir haben uns im Praktikum vor dem Studium kennengelernt und sie hat zu Beginn ihres Studiums sehr davon geschwärmt, wie cool es ist, dort zu studieren. Daraufhin habe ich mich beworben. Das Bewerbungsgespräch mit der Studienberaterin Michaela Pape war sehr nett und zuversichtlich. Danach habe ich mich entschieden, das Studium zu machen.

Kannst Du uns dann auch ein paar Tipps für unser späteres Berufsleben oder auch das Studium geben?

Nehmt es ernst! Nehmt alles mit, was ihr aus dem Studium mitnehmen könnt. Sprecht mit den Dozenten und tauscht euch aus. Das kann euch schon viel mitgeben. Man trifft viele neue Leute im Studium und knüpft Kontakte. Wer weiß, wann sie einem im Leben weiterhelfen können? Bei uns in der Redaktion treffe ich viele Praktikanten aus dem Journalismus Studium der DEKRA | Hochschule. Das zeigt ja am besten, dass es auch außerhalb der Hochschule und des Studiums immer wieder Berührungspunkte geben kann. Was ihr auf keinen Fall von euch denken solltet ist, dass ihr frisch mit dem Bachelor in der Tasche auch alles könnt und euch bestens auskennt. Das ist nicht der Fall. Seid bereit, auch nach dem Studium noch ein Praktikum zu machen und tretet dort selbstbewusst auf. Denn natürlich bringt ihr einen großen Wissensschatz und frische Ideen mit. Und wenn ihr euch richtig reinhängt und interessiert seid, dann kann es sogar der Fall sein, dass auf das Praktikum eine Anstellung folgt.

Was sind für Dich die nächsten Schritte?

Für das kommende Jahr bleibe ich beim Frühstücksfernsehen als Junior Producerin tätig. Was danach kommt, kann ich jetzt noch nicht sagen.

 


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