Prof. Dr. Stiglegger überreicht den Krimipreis ROLAND bei Tatort Eifel

Als Juror hatte Prof. Dr. Stiglegger die Ehre, den renommierten Krimipreis an das Team der Österreichischen Profiler-Serie SPUREN DES BÖSEN zu überreichen. Dafür angereist waren u.a. Autor Martin Ambrosch, Schauspieler Heino Ferch und Sabrina Reiter.

Prof. Stiglegger überreicht den Krimipreis ROLAND bei Tatort Eifel

Bei dem Festival Tatort Eifel war Professor für Film und Fernsehen, Dr. Marcus Stiglegger, als Juror vor Ort. Er hatte die Ehre, den renommierten Krimipreis ROLAND an das Team der Österreichischen Profiler-Serie SPUREN DES BÖSEN zu überreichen, für die u.a. Autor Martin Ambrosch, Schauspieler Heino Ferch und Sabrina Reiter, sowie Redakteur Wolfgang Feindt und Cutter David Prochaska angereist waren. 

Prof. Dr. Stiglegger hielt die zusammen mit dem Schimanski-Erfinder Hajo Gies geschriebene Rede vor einem begeisterten Publikum. Zudem überreichte der bekannte Tatort-Schauspieler Dietmar Bär den Preis für den besten Schauspieler an Matthias Brandt. Es war nicht nur zur Preisübergabe angereist. Im Gepäck hatte er außerdem einen Fachvortrag zur Erfolgsserie TRUE DETECTIVE. Er thematisierte nicht nur den außergewöhnlichen Erfolg der Serie, sondern auch die zahlreichen Bezüge zu mythischen Inhalten, die der Plotline zugrunde liegen. Stiglegger hatte im Jahr 2014 bereits ein Buch über den Bezug zwischen modernem Film und Medienprodukten und mythischen Kontexte veröffentlicht, das unter dem Titel "Verdichtungen. Zur Ikonologie und Mythologie populärer Kultur" im Eisenhut Verlag erschienen ist.

Über das Festival Tatort Eifel

Alle zwei Jahre wird das Krimiland Eifel für zehn Tage zum Treffpunkt der Krimiszene. Dann strömen Fachbesucher und Krimiliebhaber aus ganz Deutschland in die Vulkaneifel, um im Forum Daun den Krimifilm zu feiern, zu diskutieren und zu küren. Das renommierte Festival ist das einzige in Deutschland, das mit einem Fachprogramm für die Film- und Fernsehbranche aufwartet: Fünf Tage lang nehmen Drehbuchautoren, Senderverantwortliche, Produzenten und Filmschaffende aus der Krimiszene die Trends der Branche unter die Lupe, tauschen sich aus und entwickeln gemeinsam neue Stoffe. Unter dem Motto „Krimi live“ begegneten sie in diesem Jahr bei Lesungen und großen Filmpremieren bekannten Krimi-Schauspielern und –Autoren, denn die Veranstaltung ist in folgende Kategorien aufgeteilt:  Kurzfilm-Preis, Kurzkrimi-Preis, Stoffbörse- Entwicklungsförderung, Junior-Award und Filmpreis ROLAND.

Der Filmpreis ROLAND, der von Prof. Dr. Stiglegger verliehen wurde, ist der „Krimipreis für innovatives Filmschaffen“ und damit eine Auszeichnung für Persönlichkeiten aus dem Filmbereich, die dem Genre Kriminalfilm in inhaltlicher oder filmästhetischer Weise wesentliche neue Impulse geben bzw. gegeben haben. Er trägt ehrenhalber den Namen des Hamburger Filmemachers Jürgen Roland.

Bisherige Preisträger des Filmpreises waren etwa der Namensgeber und Pionier der ersten Stunde im Fernsehkrimi, Jürgen Roland, Schauspieler Götz George, Drehbuchautor Rolf Basedow, Schauspielerin Senta Berger, die Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl (München-„Tatort“), Schauspieler Matthias Brandt, die ARD-Krimiserie „Mord mit Aussicht“, der Dominik Graf Film „Das unsichtbare Mädchen“ sowie die vier Kino-Verfilmungen der „Brenner“-Romane nach den Drehbüchern von Roman-Autor Wolf Haas, Regisseur Wolfgang Murnberger und Schauspieler und Kabarettist Josef Hader sowie die deutsch-österreichische Koproduktion „Spuren des Bösen“ mit Heino Ferch in der Hauptrolle. (Quelle: Tatort-eifel.de)

Krimifreunde können sich jetzt schon auf ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm in den kommenden Jahren freuen. Vom 10. September bis 18. September 2021 wird im Krimiland wieder der rote Teppich für die Filmbranche und Krimifans ausgerollt.

Der Abend in Bildern


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