DEKRA | Hochschule kooperiert mit Reduta-Berlin Schauspielschule

Die Schauspielschule Reduta kooperiert mit Film und Fernsehen-Studierenden der DEKRA | Hochschule für Medien. Die Studierenden setzen die Schauspielschüler/-innen gekonnt vor der Kamera in Szene, sodass beide Seiten von der Kooperation profitieren.

Schauspielschüler der staatlich anerkannten Schauspielschule Reduta lassen sich von Fernsehen und Film-Studierenden der DEKRA | Hochschule für Medien in Szene setzen.

Die letzten beiden Wochen vor den wohlverdienten Ferien waren für unsere Film und Fernsehen-Studierenden in den Spezialisierungen Regie und Kamera mit dem Seminar "Schauspielführung" bzw. "Einführung in die technische und gestalterische Umsetzung" belegt. Dank der Kooperation mit der Reduta Schauspielschule Berlin konnten unsere Student/-innen in diesen beiden Seminaren zahlreiche praktische Erfahrungen sammeln. Denn mit wem lassen sich diese Aufgaben besser umsetzten, als mit echten Schauspieler/-innen? 

So wurde unter der Leitung von Prof. Rolf Teigler zunächst ein Drehbuch geschrieben, das die studierenden selbst ausarbeiteten. Der Stoff wurde anschließend mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und vorhandenen Locations unter der Leitung von Inigo Westmeier von der Reduta umgesetzt. Geprobt und gedreht wurde dazu in der Greenbox der Hochschule. Gedreht wurde aber nicht nur dort, sondern auch in den Büros und Räumlichkeiten der Hochschule sowie in einem Schrebergarten in Berlin. Das Drehteam um Nico, Valentin, Yannic, Cora, Christian, Ron und Jan hatte alle Hände voll zu tun, denn das regnerische Wetter war für Licht, Ton und Darsteller eine kleine Herausforderung. Doch die Reduta-Schüler Andreas Klinger, Kira Zurhausen und Lea Eberle zeigten, dass sie auch mit dieser Situation höchst professionell umgehen konnten, sodass die Ergebnisse durchweg gelungen sind. 

Über die Reduta Schauspielschule in Berlin

Die Schauspielschule für Theater und Film Reduta Berlin gehört seit mehreren Jahren zu den festen Kooperationspartnern der DEKRA | Hochschule für Medien. Die Schauspielschüler/-innen lassen sich regelmäßig von den Studierenden des Studiengangs Film und Fernsehen filmen, um erste Erfahrungen im Schauspiel vor der Filmkamera zu sammeln. Die Studierenden wiederum profitieren davon, mit ausgebildeten Schauspieler zusammenarbeiten zu können. Vor allem für die Studierenden der Spezialisierung Regie und Kamera sind diese Erfahrungen für den Einstieg ins Berufsleben essenziell, da der professionelle Umgang mit Schauspieler/-innen für den Erfolg eines Filmprojekts unverzichtbar ist.

Die Schauspielschule existiert bereits seit 35 Jahren und gehört zu den ältesten freien Schauspielschulen in Deutschland. Sie wurde 1983 von Prof. Teresa Nawrot gegründet. Sie konnte in ihrer Schauspielkarriere große Erfolge, unter anderem in New York, feiern. Zu den Kernelementen des Unterrichts gehören Sprecherziehung, Stimmbildung, verschiedene Bewegungsfächer und ein Rollenstudium. Diese Attribute sollen die Studierenden auf das Vorsprechen an Theatern in Deutschland vorbereiten. Das Ziel ist es, selbstbewusste und selbstständige Schauspielerinnen und Schauspieler auszubilden, die künftig in der Berufswelt Fuß fassen können.

Zur klassischen Schauspielausbildung, die 7 Semester andauert, gehören ebenfalls diverse Kameraworkshops, die vor allem in Kombination mit den Kooperationen mit der DEKRA | Hochschule für Medien, einen wichtigen Grundbaustein in der Schauspielausbildung legen. Die Räumlichkeiten der Reduta eignen sich besonders für die künstlerische Entfaltung, in denen sich die Studierenden vor Ort auch auf der Bühne ausleben können. Das Besondere an der Schauspielschule ist der Versuch alte, konventionelle und konservative Strukturen, die nach wie vor an deutschsprachigen Schauspielschulen vorzufinden sind, zu durchbrechen. Die Förderung individueller und künstlerischen Stärken steht dabei im Fokus.

 

Eindrücke aus den Seminaren "Schauspielführung" und "technische & gestalterische Umsetzung"


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