Begeistertes Publikum bei Vorführungen von Kurzfilmen von DEKRA Studierenden

Es gibt ein immer größeres Interesse an den von Studierenden der DEKRA | Hochschule für Medien hergestellten 14 Filme zum aktuellen und drängenden Thema des globalen Klimawandels. Die Ergebnisse der Kooperation mit dem REKLIM Forschungsverbund (Helmholtzverbund Regionale Klimaänderung) werden mittlerweile von Kinos, Festivals, Veranstaltungsreihen, Diskussionsrunden und Konferenzen zum Thema des weltweiten Klimawandels eingesetzt.

Studenten der DEKRA | Hochschule für Medien präsentieren in Kooperation mit dem REKLIM Forschungsverbund 14 Filme zum aktuellen und drängenden Thema des globalen Klimawandels. Hier: Filmstill zu "The Wall"

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM hat mit der DEKRA | Hochschule für Medien in Berlin, ein studentisches Projekt ins Leben gerufen, um Geschichten zu erzählen, die das Bewusstsein der jungen Generation für das Thema Klimawandel und die Folgen des Anstiegs des Meeresspiegels stärken soll. In dieser Zusammenarbeit entstanden in der Vergangenheit bereits zahlreiche berührende Kurzfilme.

Prof. Rolf Teigler vom Studiengang Film und Fernsehen ist es mit der Entwicklung dieser Kooperation gelungen, einen Brückenschlag zwischen Naturwissenschaft und Kunst zu schlagen. Auf der Grundlagen von Vorträgen durch Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung entwickelten die Studierenden von drei Jahrgängen (Film und Fernsehen der Jahrgänge 2012, 2014 und 2016) Stoffe, die sie im Rahmen des Seminars Filmgestaltung in Kurzfilme umsetzten.

Die Klima-Kurzfilme der Studierenden sprechen für die zukünftige Generation

Wurden in der ersten Phase noch ausschließlich dokumentarische Werke produziert, waren die Kooperationspartner Dr. Klaus Grosfeld und Dr. Renate Treffeisen von REKLIM so sehr von der Zusammenarbeit mit dem Studiengang Film und Fernsehen überzeugt, dass den Studierenden in der dritten Phase die Chance gegeben wurde, fiktive Geschichten zu Themen wie Meeresspiegelanstieg oder Hitze zu verfilmen. Fast alle fünf Kurzspielfilme wagen einen Blick in eine Zukunft, in der die nächste Generation mit den Folgen des Klimawandels leben muß.  Ein zentraler Konflikt, der in mehreren Kurzfilmen erarbeitet wurde, sind Fragen der Kindern nach der Verantwortung der älteren Generation.

Auch bei Veranstaltern sind die Filmvorführungen mittlerweile sehr beliebt. Das außergewöhnliche auch hier ist die Kombination mit Vorträgen des Klimaforschers Prof. Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut. Dem Publikum werden auf diese Weise hochkomplexe wissenschaftlicher Vorgänge auf anschauliche Weise vermittelt und der notwendige Dialog zwischen Wissenschaftlern und Bürgern ermöglicht.

Klimafilm goes Publikumsdiskussion

Auf die Filme der DEKRA-Studierenden reagieren die Gäste in der Lindenbrauerei in Unna als auch im Kino Lichtspiel in Schneverdingen nicht nur mit großem Interesse, durch die intensive künstlerische Gestaltung waren sie auch tief berührt. Ganz besonders großen Applaus  bekamen die beiden Filme von Ipek Sertöz (Film und Fernsehen 2016), “Gute Nacht Geschichten für die Mutigen” und “Die Wand”, in denen ebenfalls aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen erzählen.  Ipek stellte sich nach der Vorführung dem begeisterten Publikum und berichtete über ihre Arbeit an den Filmen im Rahmen ihres Studiums an der DEKRA | Hochschule für Medien.

Besonders gefreut hat es sie,  dass sie nach der Diskussion um weitere Vorführungen ihrer Filme angefragt wurde. Einige Kurzfilme laufen mittlerweile auch als Vorfilme in Programmkinos.  Auch im neuen Jahr sind weitere Vorführungen geplant. So steht ein Termin für eine Vorführung im Juni im Erlebniszentrum Naturgewalten auf Sylt schon fest. Hier ein Einblick in die aktuellen REKLIM-Produktionen:

Venetia - by Nicholas Mario Kirchner

The Wall – by Ipek Sertöz und Iria Guldimann (nach einer Geschichte von Lars Goerke)

Bedtime Stories for the Brave - by Ipek Sertöz


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