Absolvent Christian Slezak beim Filmfestival in Shanghai

Der Abschlussfilm von Film und Fernsehen-Student Christian Slezak "Lupus Perditus - Der verlorene Wolff" lief auf dem Long Week of Short Film Festival in Shanghai. Darüber hinaus wurde der Kurzfilm beim Filmfest Eichstätt in der Kategorie "bester Kurzfilm" ausgezeichnet.

Abschlussfilm "Lupus Perditus - Der verlorene Wolff" läuft auf dem Long Week of Short Film Festival.

Dieses Filmprojekt ist Christian Slezaks Teamfilm an der DEKRA | Hochschule für Medien, welcher im Rahmen des Studienganges Film und Fernsehen entstand. Der Film zeichnet sich durch hohe Professionalität und inhaltlicher Tiefe aus und reicht weit über die Standards von Studierendenfilmen hinaus. Dies  erkannten auch die Initiatoren des Long Week of Short Film Festivals in Shanghai und nahmen den Film in ihr Programm auf.

Und der Film hat tatsächlich einiges zu bieten: die Filmmusik wurde von einem Orchester, eingespielt, ein echter Wolfshund war mit am Set und der Film wurde mit einem professionellen, hochmotiviertem und erfahrenem Team gedreht. „Lupus Perditus“ ist mit diesen Voraussetzungen und einer  Laufzeit von 25 Minuten das aufwändigste Projekt, das Jungregisseur Christian Slezak bis jetzt durchgeführt hat. Mit Christoph Mory, besser bekannt als Hagen von Lahnstein aus der ARD-Serie Verbotene Liebe und Sascia Haj, bekannt aus der RTL-Serie Gute Zeiten, Schlechte Zeiten, gelang es ihm zudem, seine No-Budget Produktion erstklassig zu besetzen. 

Worum geht es in dem Film?

Schuld am Tod seiner Frau, flüchtet Protagonist Sven in den Wald, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Nicht fähig den Abzug seiner Waffe zu drücken, will er niedergeschlagen den Rückzug antreten, als er sich lebensgefährlich verletzt. Die nächsten Tage verbringt er eingeklemmt unter Baumstämmen. Sein einziger Kontakt ist ein Hund, den er in seinen Wahnvorstellungen für einen wilden Wolf hält. Während ihn die Stimmen in seinem Kopf fast in den Wahnsinn treiben, wächst seine Wut und mit ihr sein Lebenswille.

Wieso hat sich Christian für diese Thematik entschieden?

"Der Tod ist eine Thematik, mit der sich jeder früher oder später auseinandersetzen muss. Ich selbst habe durch den Schlaganfall meines Vaters und durch persönliche Grenzerfahrungen mit dem Tod zu tun gehabt und weiß seit dem besser als zuvor: Das Leben ist lebenswert. Man will nicht einfach so sterben. Was also muss passieren, damit ein Mensch trotzdem den Tod als einzigen Ausweg sieht? Und noch viel spannender: Womit holt er sich seinen letzten Funken Überlebenswillen zurück, wenn es eigentlich schon zu spät ist?"

Doch auf dem Festival lief nicht nur Christians Film. Christian selbst wurde von den Organisatoren eingeladen, einen Vortrag sowie einen Workshop zum Thema Scriptwriting zu halten. Hier lernten die Teilnehmer*innen  von ihm wie man kreative Ideen findet, sie professionell niederschreibt und überzeugend einer Fachjury präsentiert. Sowohl Film als auch Christians Input fanden großen Anklang beim Publikum. Und die Erfolgsgeschichte setzt sich fort: "Lupus Perditus" wurde im Jahr 2016 beim Filmfest Eichstätt in der Kategorie "bester Kurzfilm" ausgezeichnet. Beim "International Open Film Festival" (IOFF) im selben Jahr schaffte der Film es ebenfalls bis ins Halbfinale.

Erhältlich auf DVD und Blu-ray

Mittlerweile ist "Lupus Perditus - Der verlorene Wolff" sowohl bei Amazon-Prime als Stream zu sehen als auch auf DVD und Blu-ray erhältlich. Alle Informationen zum Film und zum Kauf der jeweiligen Medien gibt es auf der Homepage zum Film unter: http://lupusperditus-film.de/.

Wir gratulieren unserem Absolventen Christian zum erfolgreichen Projekt und freuen uns natürlich darauf, in Zukunft mehr von ihm auf großer Leinwand zu sehen.


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