"Wir müssen reden" gewinnt Publikumspreis beim Kurzfilmfestival Verden

Am 08. September fand die zwölfte Ausgabe des Kurzfilmfestivals Filmsalat in den großen Kinosälen des Cine City in Verden statt. Mit dabei war der Kurzfilm "Wir müssen reden" von unserem Film- und Fernsehabsolventen Ron Jäger.

Am 08. September fand die zwölfte Ausgabe des Kurzfilmfestivals Filmsalat in den großen Kinosäalen des Cine City in Verden statt. Mit dabei war der Kurzfilm "Wir müssen reden" von unserem Film- und Fernsehabsolventen Ron Jäger. Gezeigt wurde im Wettbewerb eine große Bandbreite an 34 verschiedenen Filmen aus ganz Deutschland. Ein Tag lang, in drei verschiedenen Filmblöcken, hatte sich Verden den verschiedenen Spielarten des Kurzfilms verschrieben.

Der Wettbewerb des Verdeners Filmfestivals "Filmsalat" präsentierte in diesem Jahr eine große Bandbreite von 34 verschiedenen Filmen aus ganz Deutschland. Einen Tag lang, in drei verschiedenen Filmblöcken, hatte sich Verden den verschiedenen Spielarten des Kurzfilms verschrieben.

Am Abend wurden die besten Filme in verschiedenen Kategorien prämiert. Der Kurzfilm von Ron Jäger (Absolvent des Studienganges Film und Fernsehen) wurde dabei die große Ehre zuteil mit dem Publikumspreis des Kurzfilmfestivals ausgezeichnet zu werden. Als Prämie für diesen Preis gab es für eine ganz besondere Trophäe, ein Holzrelief von Störtebecker, sowie 500 Euro als Preisgeld, die Ron am Abend entgegen nehmen durfte.

Die Zuschauer zeigten sich begeistert von dem Kurzfilm, der vollkommen auf die visuelle Zeichensprache des Mediums Films vertraut und sich in der Tradition von Regisseuren wie Ingmar Bergman oder Carl Theodor Dreyer auf die Gesichter seiner Darsteller Bjarne Meisel und Andreas Klinger konzentriert, denen somit dieser Film gehört. Ron ergänzte dazu in seinem Q&A zu seinem Film, dass ein Film manchmal nicht mehr bräuchte, als den Ausdruck eines menschlichen Gesichtes, das schon der amerikanische Regisseur John Ford als die spannendste Sache auf der ganzen Welt beschrieb.

"Wir müssen reden" ist dabei der erste Teil einer persönlichen Reihe an Vater-Sohn-Geschichten im Format eines Kurzfilms, die Annäherung und Entfremdung der Generationen beschreiben. Diese Filme sind zwar inhaltlich voneinander losgelöst, sind aber konzeptuell alle miteinander verzahnt, sodass der eine Film den jeweiligen Vorgänger wie in einer Chronik weiterdenkt.

Der Hauptpreis ging des Weiteren an Jannis A. Kiefer mit seiner Kurzdoku "Ein Moment bei unserer Großmutter" sowie u.a. weitere Förderpreise an Filme aus der dffb (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin) und der Filmakademie Baden-Württemberg.


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