Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt neue Afrika-Strategie vor

Prof. Dr. Michael Beuthner war am 12. November 2018 als Vertreter der DEKRA | Hochschule für Medien bei der Vorstellung der neuen Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung dabei, denn die Hochschule hat seit Jahren einen besonderen Bezug zu Ghana.

Prof. Dr. Michael Beuthner - Studiengangsleiter Journalismus und PR - war als Vertreter der DEKRA | Hochschule für Medien bei der Vorstellung der neuen Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung dabei, denn die DEKRA | Hochschule für Medien hat seit Jahren einen besonderen Bezug zu Ghana.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (links) gemeinsam mit der Kommissarin für Humanressourcen, Wissenschaft und Technologie der Afrikanischen Union, Sarah Mbi Enow Anyang Agbor; Bild: (C) BMBF Hans Joachim Rickel

„Afrika geht uns alle an!“

Mit dieser Feststellung eröffnete Bundesforschungsministerin Anja Karliczek gemeinsam mit der Kommissarin für Humanressourcen, Wissenschaft und Technologie der Afrikanischen Union, Sarah Mbi Enow Anyang Agbor, die Vorstellung der neuen Afrika-Strategie, die unter Beteiligung deutscher und afrikanischer Akteure aus Bildung, Wissenschaft und Forschung erarbeitet wurde. Beide unterstrichen dabei die Forderung, dass es dabei grundsätzlich um echte Partnerschaft gehe, um gemeinsam Zukunft zu gestalten, um Märkte wachsen und Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Qualifikation durch Bildung und Forschung seien dabei ebenso zentral, weil dies besonders für die stark wachsende junge Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent gelte.

In fünf Handlungsfeldern werde das BMBF künftig mit mindestens 300 Millionen Euro deutsch-afrikanische Kooperationen in Bildung, Wissenschaft und Forschung fördern. Zu den herausfordernden Themen zählen zum Beispiel die demografische Entwicklung, Wasser, Gesundheit, Medizin, Technik, Jugendarbeitslosigkeit, Ernährungsbedarf, Klimawandel, die rasante Urbanisierung und die wachsende Nachfrage nach Energie.

Im Mittelpunkt der neuen Afrika-Strategie stehen die Qualifizierung der Menschen, Innovation, Transfer von Forschungsergebnissen und deren Anwendung in der Praxis und den Lebensrealitäten der Menschen. Die Strategie greife dabei afrikanische Prioritäten auf und trage zudem zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei.

In der neuen Afrika-Strategie rücken fünf konkrete Handlungsfelder in den Fokus: Wissenstransfer und Innovation, die Qualifizierung von Menschen als Schlüssel für Aufstieg und gesellschaftliche Teilhabe, die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit und die Synergien des deutschen Engagements sollen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen beitragen und Wachstum, wirtschaftliche Perspektiven und Wohlstand in den afrikanischen Partnerländern verbessern.

Die DEKRA Hochschule für Medien engagiert sich seit vielen Jahren für einen Austausch mit Ghana

Dieser manifestiert sich in bisher mehr zahlreichen Aufenthalten von Studierenden der DEKRA | Hochschule für Medien, die im Rahmen ihrer Forschung für die Bachelor-Arbeit oder für ein Praktikum in Ghanas Hauptstadt Accra waren und dort Medien-, Kommunikationsprofis und Wissenschaftler/innen trafen. Viele dieser Aufenthalte konnten mit finanziellen Mitteln aus dem DAAD-Förderprogramm „PROMOS“ unterstützen werden. Dadurch hat sich ein tolles Netzwerk zu Medienschaffenden in Ghana aufgebaut. Die wissenschaftlichen Ergebnisse im Rahmen der Bachelor-Arbeiten brachten darüber hinaus wesentliche und neue Erkenntnisse zu Themenfeldern wie dem Einsatz und Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in Ghana oder zum Mediensystem und zur Pressefreiheit in dem Land.

Professor John A. Kantara wird nicht müde zu betonen, wie wichtig es für unsere Studierenden sei, sich mit dem afrikanischen Kontinent zu beschäftigen und mehr über ihn zu erfahren, weil die Zukunft Afrikas sich unmittelbar auch auf Europa und Deutschland auswirke und man die Risiken und Konflikte, mehr aber noch die Chancen und Ressourcen in Afrika leider noch nicht richtig entdeckt habe. Afrika geht uns eben alle an!

Wer sich für das Thema interessiert, der melde sich bitte bei Professor Kantara oder Professor Beuthner. Wer mehr über Praktikumsaufenthalte und deren Förderung oder der Vergabe von Teilstipendien für Forschungsaufenthalte im Rahmen der Bachelorarbeit wissen möchte, der wende sich bitte zusätzlich an Frau Dr. Friederike Frach.  


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