Übung macht den Meister - Rückblick auf das Europäische Filmfestival in Stettin 2016

Das Europäische Filmfestival in Stettin 2016 ist vorbei. Wir präsentieren einen persönlichen Rückblick auf das Filmfestival von unserer Journalismusstudentin Melanie Köppel.

Ein persönlicher Rückblick auf das Europäische Filmfestival in Stettin 2016 von unserer Journalismus Studentin Melanie Köppel.

Das European Film Festival in Stettin zählt seit Jahren zu den festen Kooperationspartnern der DEKRA | Hochschule für Medien. Jedes Jahr begleitet ein Team aus Studierenden der Studiengänge Film und Fernsehen und Journalismus und PR, meist aus der Spezialisierung Moderation, das gesamte Festival. Es werden LIVE-Berichte gedreht und Interviews geführt und direkt aus Stettin übertragen. Außerdem entsteht im Rahmen der Nachbereitung eine Dokumentation der gesamten Veranstaltung.

Die Studierenden bekommen so die Möglichkeit, die im Studium erlernten Fähigkeiten vor und hinter der Kamera unter realen Bedingungen, in einem authentischen Umfeld zu erproben. Dazu werden sie unter anderem von unserem Film und fernsah Professor Rolf Teigler und Dozent Klaus Dörries vor Ort begleitet und angeleitet, sodass eine intensive Betreuung jederzeit gewährleistet ist.

Im Jahr 2016 war unter den Journalismusstudierenden auch Melanie Klöppel, die ihre Eindrücke und Erfahrungen in einem kleinen Bericht für uns zusammengefasst hat.

Melanies Blick zurück:

Übung macht den Meister! Das gilt auch für uns Journalismusstudierende. Deshalb habe ich mich sehr über die Chance gefreut, mit nach Szczecin zum European Film Festival 2016 fahren zu dürfen.

Im Voraus malt man sich selbst immer die schlimmsten Szenarien aus. Werde ich den Text vergessen? Möchte mein Interviewpartner überhaupt mit mir reden? Und was passiert, wenn ich ein Black-Out habe? Diese Unsicherheit sieht man als Zuseher. Umso wichtiger ist es für Moderatoren in spe, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen.

In den letzten sechs Tagen habe ich zahlreiche Interviews geführt und es ist schön zu sehen, wie man selbst immer wieder kleine Fortschritte macht. In einem fremden Land mit einer anderen Sprache arbeiten zu müssen, ermöglicht einem erst, seine eigenen Grenzen überschreiten zu können. In dieser Hinsicht war das Filmfestival ein voller Erfolg für mich. Aber auch als Team sind wir gewachsen, und das war die schlaflosen Nächte der letzten Tage auf alle Fälle wert!

Schaut gleich mal in die zahlreichen Interviews und verschafft euch einen Eindruck von der journalistischen Arbeit vor Ort. Und wenn ihr mehr von Melanie lesen wollt, dann schaut doch auf ihrem Blog 'elitale' vorbei.

Über das European Filmfestival in Stettin

Das Szczecin European Film Festival, kurz SEFF, ist nicht nur ein jährlich wiederkehrendes  Filmevent, sondern auch Begegnungs- und Kooperationsforum der Filmbranche. Es findet in Stettin, direkt an der deutsch-polnischen Grenze statt. Veranstalter des Festivals ist der Stettiner Verein OFFicyna. Das Programm des wird in Partnerschaft mit einem deutsch-polnischen Netzwerk verschiedener Organisatoren durchgeführt und in Stettin präsentiert.

Das Festival versucht, stets Bezug auf aktuelle Tendenzen der künstlerischen Entwicklung der Bild- und Tonbearbeitung zu nehmen, greift Trends auf, lässt darüber hinaus aber auch Raum für neue und individuelle Entwicklungen der Künster/-innen. Dieses Spektrum wird noch ergänzt durch das umfangreiche Begleitprogramm, das von den Klassikern des Dokumentarfilms bis zu modernen Experimenten mit Bild und Ton reicht. Eine deutsch-polnische Programmkommission trifft im Vorfeld die Filmauswahl. Die Preise werden von der durch die Veranstalter berufenen internationalen Jury verliehen.

Neben den Filmpräsentationen sind Diskussionen und Gespräche mit Filmemacher/-innen und Künstler/-innen ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung, sodass das Festival vor allem eine Austauschplattform für die internationale Film- und Bewegtbildszene bietet. 

Hier ein Blick auf die entstandenen Filmbeiträge der Studierenden:


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