Studiengang Journalismus und PR: Besuch der Bundespressekonferenz

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Beuthner haben die Journalismus-Studierenden des Jahrgangs 2017 am Mittwoch, den 25. April 2018, an der Bundespressekonferenz in Berlin teilgenommen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Beuthner haben Journalismus-Studierende der DEKRA | Hochschule für Medien des Jahrgangs 2017 am Mittwoch, den 25. April 2018, an der Bundespressekonferenz teilgenommen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Beuthner haben die Journalismus-Studierenden der DEKRA | Hochschule für Medien des Jahrgangs 2017 am Mittwoch, den 25. April 2018, an der Bundespressekonferenz teilgenommen. Regierungssprecher Steffen Seibert berichtete aus der Kabinettssitzung des Tages und beantwortete anschließend mit zahlreichen Sprecherinnen und Sprechern aus den einzelnen Ministerien Fragen zu mehr als zwölf aktuellen Themenbereichen. Diese reichten vom Atomabkommen mit dem Iran, der Bombardierung von IS-Stellungen in Syrien durch die irakische Luftwaffe, über die Rentenanpassungen in den Bundesländern bis hin zu der neu entfachten Kruzifix-Debatte in Bayern und den einzurichtenden „Ankerzentren“ für geflüchtete Menschen.

Für die Studentinnen und Studenten bot der Besuch spannende Einblicke in die Arbeit der parlamentarischen Berichterstattung in Berlin und vermittelte einen ersten Eindruck davon wie es sich anfühlt, am „Puls“ des politischen Journalismus zu arbeiten.

Außerdem organisiert die Bundespressekonferenz den jährlich stattfindenden Bundespresseball in Berlin, auf dem die Studierenden der DEKRA | Hochschule bereits zwei Mal präsent waren, um Interviews mit den Anwesenden zu führen (siehe: “Zwölf Sterne Ballnacht”, 118. Pressball).

Die Geschichte der Bundespressekonferenz (BPK)

Die Bundespressekonferenz ist ein eingetragener Verein und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge. Momentan gehören dem BPK ungefähr 900 Parlamentskorrespondent/-innen an. Die Pressekonferenzen werden immer im Wechsel von eine/-r der acht Vorstandsmitgliedern geleitet.

Im Oktober 1949 fand die offizielle Gründung der Bundespressekonferenz statt. Diese stand damit in Verbindung mit einer Tradition aus der Zeit der Weimarer Republik. Dabei wurde die Pressekonferenz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, die bis dato vom Militär organisiert wurden, von den Journalistinnen und Journalisten das erste Mal eigens in die Hände genommen. Während der NS-Zeit wurde die Reichspressekonferenz als Instrument der Propaganda und Presselenkung genutzt. Als der Zweite Weltkrieg sein Ende fand, lebte das Prinzip der Pressekonferenzen erneut auf. Zu Beginn gehörten der BPK ebenso ausländische Korrespondenten an, bis sich die Gründung vom „Verein der ausländischen Presse“ (VAP) vollzog. Die Auslandskorrespondent/-innen wurden aber von den Bundespressekonferenzen nicht ausgeschlossen, sondern durften weiterhin an den Pressekonferenzen teilnehmen und Fragen stellen.

Im Frühjahr 1990 trug die BPK zur Gründung der „Pressekonferenz Hauptstadt Berlin“ bei, die sich im Anschluss zur „Außenstelle Berlin der BPK“ entwickelte. Durch den Umzug von Regierung und Parlament wurde der Hauptsitz Ende der 1990er Jahre nach Berlin verlegt. Die BPK ist in Bonn weiterhin mit einer Außenstelle vertreten.

Quelle: https://www.bundespressekonferenz.de/ 


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