Professor Dr. Stiglegger zur Situation der Filmpublizistik in Deutschland

Film und Fernsehen Professor Dr. Marcus Stiglegger war zu Gast in der Deutschlandfunk Kultur Sendung „Vollbild“ und sprach über Filmliteratur und Filmpublizistik in Deutschland.

Film und Fernsehen Professor Dr. Marcus Stiglegger war zu Gast in der Deutschlandfunk Kultur Sendung „Vollbild“

Abb. © Stiglegger 2018

Am vergangenen Samstag war DEKRA Film und Fernsehen Professor Dr. Marcus Stiglegger zu Gast in der Deutschlandfunk Kultur Sendung „Vollbild“ und sprach anlässlich seines gerade erschienenen Essaybandes „Grenzüberschreitungen“ über Filmliteratur in Deutschland.

Das Buch „Grenzüberschreitungen“ wird auch auf der Buchmesse in Frankfurt präsentiert: Der Film ist eine Kunst der Grenzüberschreitungen. Und jenseits der Grenze lauert der Abgrund. Film als Spiegel unseres Begehrens macht uns nicht nur mit der Lust am Schönen vertraut, sondern auch mit der eigenen Finsternis, und je tiefer wir in diesen Abgrund blicken, umso mehr erkennen wir – unser monströses Selbst. Von kinematographischen Alpträumen ist hier die Rede, vom Abjekten und Erschreckenden - von der Macht des fiktionalen Grauens.

Der Band ‚Grenzüberschreitungen’ knüpft an den Vorgänger ‚Grenzkontakte’ (2016) an und setzt die Exkursionen ins Abseits der Filmgeschichte fort. Marcus Stiglegger, ein Spezialist der deutschen Genreforschung, versammelt höchst persönliche Texte zum Horrorfilm als einem existenziellen Angsterlebnis.

Intensität der cineastischen Erfahrung steht im Fokus des zweiten Teils der „Grenz“-Triologie Marcus Stigleggers." Die Vermittlung erfolgt auf eine sehr persönliche, essayistische Weise" beschreibt er seinen Ansatz im Interview und definiert damit die persönliche Beziehung zu allen behandelten Filmen und Themen. In „Grenzüberschreitungen“ geht es nicht nur um im Kanon anerkannte Filme und Thematiken, sondern auch um persönlich wichtige Diskurse, die durchaus als reflexives Medium bestimmter soziopolitischer Strukturen betrachtet werden können. Das Buch ist daher auch für Interessierte außerhalb akademischer Blickwinkel auf Filme relevant. Es eröffnet Perspektiven jenseits klassischer filmbezogener Unterhaltungsliteratur und filmanalytischer Wissenschaft.

Buchinfo: Marcus Stiglegger: Grenzüberschreitungen. Exkursionen in den Abgrund der Filmgeschichte. 240 Seiten, farbige Abbildungen. ISBN 978-3-927795-80-8. Bestellbar unter https://www.martin-schmitz-verlag.de/Stiglegger/Buch.html

Klappentext: Der Film ist eine Kunst der Grenzüberschreitungen. Und jenseits der Grenze lauert der Abgrund. Film als Spiegel unseres Begehrens macht uns nicht nur mit der Lust am Schönen vertraut, sondern auch mit der eigenen Finsternis, und je tiefer wir in diesen Abgrund blicken, umso mehr erkennen wir - unser monströses Selbst. Von kinematographischen Alpträumen ist hier die Rede, vom Abjekten und Erschreckenden. Von der Macht des fiktionalen Grauens ... Der Band "Grenzüberschreitungen" knüpft an den Vorgänger "Grenzkontakte" (2016) an und setzt die Exkursionen ins Abseits der Filmgeschichte fort. Marcus Stiglegger, ein Spezialist der deutschen Genreforschung, versammelt in dem vorliegenden Buch höchst persönliche Texte zum Horrorfilm als einem existenziellen Angsterlebnis. Mit einem Vorwort des Kultregisseurs Buddy Giovinazzo.

Das Radiointerview ist auch als Podcast zum Nachhören auf Deutschlandradio verfügbar.

 


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