Premiere von Studentenfilmen am GeoForschungszentrum Potsdam

Sieben Kurzfilme zum Thema Klimawandel, produziert von Studierenden des Studiengangs Film und Fernsehen der DEKRA | Hochschule für Medien unter der Leitung von Professor Rolf Teigler, haben am 25. September 2018 um 18:30 ihre Premiere im GeoForschungszentrum Potsdam.

Studierende des Studiengangs Film und Fernsehen haben sich in kurzen Geschichten mit den Folgen des Klimawandels auseinander gesetzt und ihre persönlichen Visionen zu einer Welt von Morgen filmisch umgesetzt.

Der Rahmen der Veranstaltung ist die Konferenz "Auswirkungen des Klimawandels in Nordost-Deutschland: Wasser – zu viel oder zu wenig“. Der Veranstalter, der Helmholtz-Forschungsverbund „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM) ist seit 2014 Kooperationspartner der DEKRA | Hochschule für Medien.

Die bisher gemeinsam produzierten zehn Filme liefen u.a. im Sonderprogramm NATIVe der Berliner Filmfestspiele, auf dem GreenMe Festival in Berlin, im Rahmen von wissenschaftlichen Kongressen und auf zahlreichen Schüler-Vorführungen in ganz Deutschland.

Bei der mittlerweile nun dritten Zusammenarbeit ist es Prof. Teigler gelungen, alle Beteiligten davon zu überzeugen, sich an kurze fiktive Spielhandlungen zu wagen. Es war ein ausgesprochener Wunsch der Studenten, auf diese Weise auch Zukunftsszenarien zu schildern, die sich mit den Folgen des Klimawandels beschäftigen.

Inspiriert von den Forschungsergebnissen und den angeregten Diskussionen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des REKLIM Forschungsverbundes entwickelten die Filmstudenten der DEKRA | Hochschule eigene Visionen über dieses gesellschaftlich hochaktuelle Thema: Ein großes Thema etwa waren die Auswirkungen des Klimawandels für die nächsten Generationen, oder die Frage, wie die Welt aussehen mag, in der wir in Zukunft leben?

In einem Drehbuch wurden aber auch die Verantwortung der politischen Eliten der Gegenwart angesprochen, in einem weiteren, sehr persönlichen Werk erinnert sich ein alter Mann an die versunkene Lagunenstadt Venedig, den Ort an dem er als Kind lebte. Die Verknüpfung mit emotionalen Ereignissen war die gestellte Aufgabe, und dies wird in dem Film Apfelbaum umgesetzt, in dem ein junger Vater sich an die Zeit erinnert, als er mit seiner jungen Freundin unter einem mittlerweile durch die permanente Hitze vertrockneten Baum die ersten Küsse gab.

Es sind sehr persönliche Visionen über die Folgen des globalen Klimawandels, die von den DEKRA-Studierenden der Spezialisierung Regie umgesetzt werden. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Kommilitonen aus den Bereichen Kamera, Ton, Produktion und Schnitt. Die DEKRA | Hochschule bietet mittlerweile durch die Ausbildung im Bereich digitale Bildbearbeitung ihren Studenten die Möglichkeit, Bilder entstehen zu lassen, die diese zukünftige Welt zeigen.

Der Titel der Veranstaltung „Ich wünschte, ich würd‘ in dieser Welt leben!“ verweist dabei auf einen sehnsuchtsvollen Blick aus der Zukunft zurück in unsere Zeit, ausgesprochen von einem Kind, das in einem Kinderbuch ein Leben in einer noch intakten Natur geschildert bekommt. Die Zeit ihrer Großmutter ist dabei das hier und jetzt der Filmstudenten im Jahr 2018.

Herzliche Einladung zur Premierenfeier

in Anwesenheit der Filmemacher, ihren Darstellern und ihren Teams, im Rahmen der 8. REKLIM Regionalkonferenz "Auswirkungen des Klimawandels in Nordost-Deutschland: Wasser – zu viel oder zu wenig?" Veranstalter sind der Forschungsverbund REKLIM und DEKRA Hochschule für Medien. Konzeption und Moderation: Dr. Klaus Grosfeld, Dr. Renate Treffeisen (REKLIM) und Prof. Rolf Teigler (DEKRA Hochschule für Medien)

  • 25. September 2018 von 18:30 – 20:00 Uhr Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
  • Großer Hörsaal im Haus H, Wissenschaftspark "Albert Einstein", Telegrafenberg in 14473  Potsdam 

Der Eintritt ist frei!


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