MittWerk02 - Berlin Open Lab: Hier wird im Jetzt in die Zukunft gedacht

Der zweite MittWerk-Besuch ging in das Berlin Open Lab. Das Open Lab ist angelegt als eine Art Schnittstelle zwischen Universität und offener Werkstatt. Hier arbeiten bis zu dreißig internationale Forscher/-innen, Entwickler/-innen und Gestalter/-innen projektbezogen zusammen.

Der zweite MittWerk-Besuch der DEKRA-Studierenden ging in das Berlin Open Lab. Das Open Lab ist angelegt als eine Art Schnittstelle zwischen Universität und offener Werkstatt. Hier arbeiten bis zu dreißig internationale Forscher/-innen, Entwickler/-innen und Gestalter/-innen projektbezogen zusammen. Im Bild: spielerische Experimentierstation

Der zweite MittWerk-Besuch der DEKRA-Studierenden ging ins Berlin Open Lab.  Berlin Open Lab ist ein neuer Ort für die digitale Forschung an den Schnittstellen zwischen experimenteller Gestaltung, Architektur und Ingenieurskunst und ergänzt die enge Kooperation zwischen UdK Berlin und TU Berlin um eine weitere Ebene.

Das Labor ermöglicht somit transdisziplinäre Forschung über Disziplin- und Organisationsgrenzen hinweg. Es vereint eine Forschungsplattform für innovative Prozess- und Produktentwicklung mit einem Atelier für kreatives Experimentieren und ein Labor für transdisziplinäre Erforschung und Gestaltung von digitalen Technologien. Kompetenzen aus u. a. Design, Ingenieurswissenschaften, Geisteswissenschaften und Maker Communities werden hier vereint. Dabei geht es allen Projektgruppen um eine anwendungsnahe und inklusive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion. 

Der offene Raum hat sogar eine flexibel umbaubare Einrichtung und kann an die  Bedürfnisse in den jeweiligen Projektphasen angepasst werden. Abgetrennt ist ein großer Werkstattbereich, in dem gesägt, gefräst, gehämmert, geschweißt, geklebt oder gedruckt werden kann. 

Lab-Koordinator Bodo Pahlke hat uns durch die einzelnen Projektbereiche geführt und exklusive Einblicke in neuste Projektarbeiten aus den Bereichen „Computational Fabrication" und „Wearable Computing" gegeben. So haben wir u. a. smarte Kleidung kennengelernt: Hier werden Stoffe mit Rechner- und Leitertechnologien vermengt, so das zum Beispiel in Gefahren-, Unfall- oder Krankheitssituationen die Kleidung automatisch entsprechende Meldungen an Hilfsstellen sendet.  Ein anderes Projektteam züchtet Tomaten aus "Open-Source-Samen", auf die es keinen Patentschutz gibt, oder reichern einen "Datenkompost" immer dann mit ein paar Tropfen Wasser an, wenn ein Nutzer den Papierkorb des zugehörigen Laptops leert.

Danke an alle, die mit dabei waren - bis zum nächsten Mal! 
 

Über MittWerk

MittWerk ist ein neues, interdisziplinäres Werkstattformat für Studierende aller Studiengänge DEKRA | Hochschule für Medien, dass etwa ein Mal im Monat, jeweils an einem Mittwoch, einen gemeinsam Besuch vor Ort bei Künstlern, Gründern, Entrepreneuren, Erfindern vorsieht. Ziel ist es sich mit Kreativen der Hauptstadt über ihre Ideen, Arbeiten und Welten auszutauschen. Dadurch sollen die Studierenden Impulse und Inspirationen für ihre eigenen Arbeiten bekommen.

Initiiert und realisiert wird das Werkstattformat MittWerk durch Prof. Franka Futterlieb, Studiengang Kommunikationsmanagement sowie Prof. Dr. Michael Beuthner, Studiengang Journalismus und PR. Das Angebot richtet sich an alle Studiengänge und alle Jahrgänge. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird im Vorfeld jeder Veranstaltung um Anmeldung bei Prof. Futterlieb oder Prof. Beuthner gebeten.

Treffpunkt ist jeweils um 14:15 Uhr im Foyer der DEKRA | Hochschule für Medien. Gegen 16 Uhr endet der Vor-Ort-Besuch. Auf Instagram, Facebook, Twitter und Co können anschließend die Eindrücke jeweils mitverfolgt werden.


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