Kurzfilme von Studierenden beim interdisziplinären Kongress Gateway to the Arctic VI

Zum sechsten Mal trafen sich unter dem Titel „Gateway To The Arctic“ Wissenschaftler und Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen im Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven um über künstlerische, gesellschaftliche und klimatische Veränderungen in den Arktis Regionen zu diskutieren. Prof. Rolf Teigler referierte zum Thema "Proxy Data as a Basis for Emotional Story Telling".

Zum sechsten Mal trafen sich unter dem Titel „Gateway To The Arctic“ Wissenschaftler und Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen im Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven um über künstlerische, gesellschaftliche und klimatische Veränderungen in den Arktis Regionen zu diskutieren. Prof. Rolf Teigler referierte zum Thema "Proxy Data as a Basis for Emotional Story Telling". Hier: Studierende des Studiengangs Film und Fernsehen der DEKRA Hochschule für Medien bei der Vorführung ihrer Filme.

Foto: Sophie Teigler

Prof. Teigler (Studiengang Film und Fernsehen) sprach im Rahmen  der diesjährigen Veranstaltung über sein Spezialgebiet, die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Klimawandel mit visuellen und erzählerischen Mitteln in fiktive Filmerzählungen. Der Titel seines Vortrags lautete  “Science and Cinematic Art: Proxy Data as a Basis for Emotional Story Telling”. Eine angeregte Diskussion über die Zukunft des Erzählens in den Zeiten des Klimawandels folgte seinem Vortrag.

Die Atelierreihe Gateway to the Arctic VI  hat zum Ziel, angehende, junge Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zusammenzubringen. Das Atelier ermöglicht einen intensiven Austausch über verschiedene Aspekte der aktuellen Arktisforschung und der politischen und wirtschaftlichen Dimensionen in Vorträgen, Diskussionsgruppen und themenspezifischen Workshops. Damit dient das Atelier der transdisziplinären Vernetzung vor allem zukünftiger und junger Wissenschaftler/innen auf diesem Gebiet.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom AWI Klimabüro (Dr. Renate Treffeisen), dem Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen REKLIM (Dr. Klaus Grosfeld) und der Université de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines (UVSQ) (Prof. Dr. Jan Borm) veranstaltet.
 

Interdisziplinär und hoch aktuell

Das diesjährige Programm deckte die folgenden, höchst aktuellen Themen der Rolle und des Einflusses der wissenschaftlichen Forschung in der Arktis ab, welche die Natur- und Geistes-, sowie Sozialwissenschaften miteinander verbinden:

1) Wissenschaft als Faktor in der internationalen, arktischen Diplomatie (science diplomacy), um den Teilnehmenden bewusster vor Augen zu führen, welche Auswirkungen ihre Unternehmungen als zukünftige Spezialisten und Mediatoren arktischen Wissens zur Folge haben können.

2) Ein weiteres Thema deckt die sozialen Einflüsse des Klimawandels in der Arktis ab und beschäftigt sich darüber hinaus mit der Bedeutung von indigenem Wissen.

3) Weiterhin wird das Atelier das Thema der Gender-Vielfalt und Gender-Change in der Arktis – sowohl indigenen Vorstellungen und Konzepten von Gender, die von europäisch dominierten, hetero-normativen Mustern abweichen, behandeln.

Weitere Gäste der Atelierreihe waren: Eda Ayaydin (Université de Versailles), Dr Uwe Nixdorf (Vize Direktor des Alfred-Wegener-Instituts), Prof. Dr Olivier Mentz, Vize Präsident der deutsch-französischen Universität Saarbrücken,  Dr Stephan Dudeck (Arctic Centre in Rovaniemi, Finland), Prof Rasmus Bertelsen ( Arctic University of Norway in Tromsø),  Dr Erich Kasten (Foundation for Siberian Cultures), Dr Jean-Michel Huctin (Universität Versailles), Prof J. Otto Habeck (Universität Hamburg, Institut für Ethnologie)  und Dr Mészáros Csaba (Ungarische Akademie der Wissenschaft.

Als Höhepunkt des Ateliers luden die Veranstalter alle Gäste und die die interessierte Öffentlichkeit zu einer Filmvorführung ins Kommunale Kino Bremerhaven. Unter dem Titel  „Ich wünschte, ich würd' in dieser Welt leben!“ wurden sieben Filme von Studierenden des Studiengangs Film und Fernsehen der DEKRA | Hochschule für Medien gezeigt, die in der Kooperation mit dem Forschungsverbund REKLIM im vergangenen Jahr entstanden sind. Über eine Stunde diskutierte die fast 100 Besucher im Kino CineMotion mit Virgile Bikindou, lars Goerke, Nicholas Kirchner, Robin Mandel, Selina Öc, Ipek Sertöz, Studierende des Jahrgangs 2016, Studiengang Film und Fernsehen der DEKRA | Hochschule für Medien.

Die Kurzfilme des REKLIM-Projektes der Studierenden sind unter anderem auch in der REKLIM-Playlist auf dem You-Tube-Kanal der Hochschule zu sehen.


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