DEKRA | Hochschule für Medien kooperiert zum 2. Mal mit Reduta Schauspielschule

Die DEKRA | Hochschule für Medien kooperiert erneut mit der Reduta Schauspielschule. Diesmal für das Modul "Schauspielführung", das Film und Fernsehstudierende der DEKRA | Hochschule mit Schauspielstudierenden zusammenbringt.

Die DEKRA | Hochschule für Medien kooperiert auch in diesem Jahr für das Modul "Schauspielführung" mit der Reduta Schauspielschule.

Praxis und anwendungsbezogenes Lernen stehen an der DEKRA | Hochschule für Medien immer im Fokus des Unterrichts. Daher kooperiert die Hochschule im Rahmen des Studiengangs Film - und Fernsehen für das Modul "Schauspielführung" in diesem Jahr erneut mit der Schauspielschule für Theater und Film Reduta Berlin. Die jungen Regiestudierenden lernen durch die Zusammenarbeit mit den Schauspielstudierenden unter ganz realistischen Bedingungen den Umgang mit Schauspieler/-innen am Filmset. 

Nach einem gemeinsamen Kennenlernen der beiden Gruppen ging es an die ersten Übungen. Wie machen sich ein Schauspieler/-innen warm? Wann kann ich ihnen welche Anweisung geben? Und wie stelle ich das an, wenn gleich nebenan der Ton- und Kamerateam auf ihre Einsatz warten? Diese und noch viele weiteren Fragen standen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit seitens der Film und Fernsehstudierenden.

Den Schauspielstudierenden erging es ähnlich. Sie hatten mit der grellen Belichtung am Filmset, dem richten Blick an die Kamera und den sich oft mehrfach wiederholenden Einstellungen zu kämpfen. So wurde es hinter den Türen der Greenbox und den genutzten Räumlichkeiten in der Hochschule auch einmal laut, man hörte Geschrei und Stimmengewirr und es wurde sogar mit vollem Körpereinsatz über den Boden gerobbt. Die Schauspieler/-innen der Reduta gaben alles und überzeugten mit einem hohen Grad an Professionalität. Das Feedback der Studenten beider Seiten fiel nach zwei Wochen harter Zusammenarbeit einstimmig positiv aus, sodass eine Fortsetzung der Kooperation beider Institute im kommenden Jahr feststeht, worüber wir uns sehr freuen. 

Über die Reduta Schauspielschule in Berlin

Die Schauspielschule für Theater und Film Reduta Berlin gehört seit mehreren Jahren zu den festen Kooperationspartnern der DEKRA | Hochschule für Medien. Die Schauspielschüler/-innen lassen sich regelmäßig von den Studierenden des Studiengangs Film und Fernsehen filmen, um erste Erfahrungen im Schauspiel vor der Filmkamera zu sammeln. Die Studierenden wiederum profitieren davon, mit ausgebildeten Schauspieler zusammenarbeiten zu können. Vor allem für die Studierenden der Spezialisierung Regie und Kamera sind diese Erfahrungen für den Einstieg ins Berufsleben essenziell, da der professionelle Umgang mit Schauspieler/-innen für den Erfolg eines Filmprojekts unverzichtbar ist.

Die Schauspielschule existiert bereits seit 35 Jahren und gehört zu den ältesten freien Schauspielschulen in Deutschland. Sie wurde 1983 von Prof. Teresa Nawrot gegründet. Sie konnte in ihrer Schauspielkarriere große Erfolge, unter anderem in New York, feiern.

Zu den Kernelementen des Unterrichts gehören Sprecherziehung, Stimmbildung, verschiedene Bewegungsfächer und ein Rollenstudium. Diese Attribute sollen die Studierenden auf das Vorsprechen an Theatern in Deutschland vorbereiten. Das Ziel ist es, selbstbewusste und selbstständige Schauspielerinnen und Schauspieler auszubilden, die künftig in der Berufswelt Fuß fassen können.

Zur klassischen Schauspielausbildung, die 7 Semester andauert, gehören ebenfalls diverse Kameraworkshops, die vor allem in Kombination mit den Kooperationen mit der DEKRA | Hochschule für Medien, einen wichtigen Grundbaustein in der Schauspielausbildung legen. Die Räumlichkeiten der Reduta eignen sich besonders für die künstlerische Entfaltung, in denen sich die Studierenden vor Ort auch auf der Bühne ausleben können.

Das Besondere an der Schauspielschule ist der Versuch alte, konventionelle und konservative Strukturen, die nach wie vor an deutschsprachigen Schauspielschulen vorzufinden sind, zu durchbrechen. Die Förderung individueller und künstlerischen Stärken steht dabei im Fokus.


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