Internet of Things im Studiengang Medien- /Kommunikationsmanagement

Im Juni 2018 stattgefunden Modul „Digitales Gestalten II“ des Studienganges Medien- bzw. Kommunikationsmanagement steigen die Studierenden der Dekra | Hochschule für Medien in das Thema IoT (Internet of things - Internet der Dinge) ein.

„Digitales Gestalten II“ im Studiengang Medien- bzw. Kommunikationsmanagement B.A. an der Dekra | Hochschule für Medien. Thema IoT (Internet of things - Internet der Dinge). Erarbeitet wird in verschiedenen Stufen ein Konzept für ein intelligentes mit dem Internet verbundenes Alltagsprodukt. Im Bild: Exkursion Ausstellung Das Netz im Spectrum Berlin - Studierende der Dekra Hochschule für Medien (Bilderserie).

IoT steht für "Internet of Things" bezeichnet die Vernetzung "intelligenter" Gegenständen sowohl untereinander als auch mit dem Internet. Die IoT-Infrastruktur ermöglicht eine Verknüpfung von physischen Gegenständen und dezentralen virtuellen Systemen. Ziel ist es, durch die Vernetzung und den Datenaustausch Prozesse, Abläufe und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu vereinfachen. Vernetze Produkte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie finden in immer mehr Branchen Anwendung.

Daher wird es immer wichtiger, dass sowohl als Medienschaffende als auch als Endverbraucher diese Zusammenhänge verstehen. Einmal um entweder die noch in den Anfängen steckende Entwicklung mitzugestalten oder aber als Konsument den Umgang mit diesen Produkten kritisch und verantwortungsbewusst zu hinterfragen. Sensoren und Microcontroller werden eingesetzt, um möglichst kleine intelligente Lösungen in jede Art von Produkt zu integrieren. Aktuell befinden sich viele Ideen in einem Experimentierstatus mit unendlich vielen Möglichkeiten, der grenzenlosen (technischen) Freiheit - „Was geht, wird auch gemacht.“ Um einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg zu schaffen, müssen Anwendungen und Produkte allerdings auch einen wirklichen Mehrwert bieten.

Die Studierenden aus dem Studiengang Kommunikationsmanagement aus der Spezialisierung Mediendesign haben sich unter Betreuung von Prof. Franka Futterlieb diesem Thema angenommen. Dazu beschäftigten sie sich mit einem Bausatz der Paper Signals von Google. Die aus Papier gebastelten kleinen Gadgets können als Parameter dienen, um das Wetter anzuzeigen, einen Countdown herunterzuzählen oder die Temperatur tracken. Sie sind durch einen kleinen Microchip ausgestattet, der sie mit Google verbindet und lassen sich durch die Sprachsteuerung mit dem Handy steuern.

Jede/r Studierende entschied sich für ein Paper Signal und bekam den dafür vorgesehenen Bausatz. Dann ging es ans Zusammenbauen. Die kleinen Elektroden mussten punktgenau eingebaut werden. Schlussendlich entstanden eine ganze Reihe Paper Signals für diverse Zwecke. Die Studierenden erlebte, wie einfach sich mit wenig Technik und Papier elektronischen Gadgets herstellen lassen, die den Alltag erleichtern können.

Der Bosch-IoT-Campus

Im Rahmen des Projekts besuchten die Studierenden auch den Bosch-IoT-Campus in Berlin. Der IoT-Campus ist ein Ort, an dem Entwickler/-innen und kreative Köpfe aus verschiedenen Branchen zusammenkommen und sich über IoT-Technik, ihren Einsatz und ihren Nutzen austauschen können. Gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickelt Bosch im Rahmen des Projekts bahnbrechende KI-basierte IoT-Lösungen, die Unternehmen revolutionieren und effizienter machen sollen.

Das IoT sowie maschinelles Lernen stehen dabei im Mittelpunkt, immer im Hinblick auf die möglichst perfekte User-Experience. Das IoT dient als Idee, Geräte so zu vernetzen und steuerbar zu machen, dass Räumlichkeit und Distanz keine Rolle mehr spielen. Mithilfe der Bosch IoT Suite können sich beispielsweise interdisziplinäre Teams finden und vernetzen. Aktuell zählt das Projekt weltweit über 900 Digitalisierungs- und IoT-Experten und arbeitet mit 30.000 Entwicklern und KI-Experten bei ganz Bosch zusammen. Ein breit aufgestelltes Team umfasst Consultants, Cloud-Software-Entwickler, Lösungsarchitekten, Projektmanager, UX-Designer, Geschäftsmodell-Innovatoren, Experten für Digitalmarketing und-vertrieb sowie Trainer. Standorte gibt es mittlerweile in Berlin, Köln, Immenstaad, Stuttgart, Sofia, Madrid, Mount Prospect, Singapur, Shanghai, Nanjing und Tokio.

Das Projekt als auch den Besuch beim Bosch IoT-Campus haben die studierenden für uns in Bildern festgehalten:


zurück zur Übersicht