Franziska Bock

Vor etwa fünf Jahren kam Franziska Bock aus Hamburg nach Berlin, um an ihren Traumberuf Journalismus zu studieren. Zurzeit arbeitet sie erfolgreich bei dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA). In einem Interview erzählt sie von ihren ersten Berufserfahrungen.

Vor etwa fünf Jahren kam Franziska Bock aus Hamburg nach Berlin, um an ihren Traumberuf Journalismus an der DEKRA | Hochschule für Medien zu studieren. Zurzeit arbeitet sie erfolgreich bei dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter. In einem Interview erzählt sie von ihren ersten Berufserfahrungen.

Wann und wie bist Du an den Job gekommen?

Vor einem Jahr habe ich beim BVDA angefangen. Ich habe mich damals während der Bachelorarbeit zu meinem Journalismusstudium nach Werkstudentenjobs umgesehen und bin durch verschiedene Websites an mehrere Unternehmen gelangt. Bei den Unternehmen hatte ich dann Vorstellungsgespräche und habe so auch meinen aktuellen Job gefunden.

Hast Du dort direkt nach Deinem Bachelor angefangen zu arbeiten?

Nein. Ich habe den Bachelor ehrlich gesagt ein wenig vor mir hergeschoben, weil ich mein Praktikum beim ZDF verlängert hatte und meine Bachelor Arbeit daher erst vor ein paar Monaten abgegeben habe. Die schriftliche Prüfung habe ich schon bestanden, allerdings fehlt mir noch die mündliche Verteidigung. Als Werkstudentin konnte ich die nicht vorher machen, um meinen Job nicht zu verlieren.

Was sind Deine Aufgaben bei Deinem aktuellen Job?

Ich bin beim BVDA für mehrere Sachen zuständig, u. a. im Bereich Event und in der Akademie. Im Bereich Event bin ich für Tagungen zuständig, die zweimal jährlich im Frühling und Herbst stattfinden. Dort kommen alle Verantwortlichen von Zeitungen und Anzeigenblätter aus Deutschland zusammen. Ich bin für die Vorbereitungen bezüglich der Hotels, der Aussteller, der Verbände und vieles mehr verantwortlich. Bei der Akademie haben wir verschiedene Seminare, die wir für Journalisten anbieten, wie z. B. Texten und Schreiben oder Fotographie. Hier organisiere ich die ganzen Seminare, setze mich mit den Referenten zusammen, um Seminarinhalte zu koordinieren und buche die Hotels. Außerdem mache ich noch Selektorarbeiten, d. h. ich redigiere Texte und bin für die Homepagepflege zuständig. Des Weiteren schreibe ich Meldungen, wenn etwas Wichtiges in unserem Verband geschieht. Diese werden dann an unsere Verbandsmitglieder geschickt.

Wurden Deine Erwartungen nach dem Abschluss erfüllt?

Ja, mehr als erfüllt. Wir haben während des Studiums öfters gehört, dass es sehr schwer sein wird, einen Job zu finden. Ich hatte daher auch ein wenig Sorgen, da wir so viel Geld in das Studium investierten und es trotzdem keine Garantie gab, direkt eine vernünftige Festanstellung zu bekommen. Nach den Bewerbungen hatte ich allerdings mehrere Angebote und konnte sogar frei auswählen. Auch fast alle meine Kommilitonen, mit denen ich heute noch Kontakt habe, sind in richtig guten Jobs unter gekommen.

Hast Du während Deines Studiums einen Nebenjob im journalistischen Bereich gehabt?

Nein. Ich habe ehrlich gesagt nur in der Gastronomie gearbeitet. Vor dem Studium habe ich ein bisschen PR für eine Firma gemacht. Das war aber auch nichts Richtiges.

Findest Du, dass das Journalismus-Studium Dich gut auf die Arbeitswelt vorbereitet hat?

Am Anfang hatte ich da meine Zweifel. Das kam mit der Zeit. Spätestens bei meinem ZDF-Praktikum, denn dort waren alle über die Fähigkeiten, die ich bereits mitgebracht habe, überrascht. Auch jetzt, während des Jobs merke ich, dass ich viel aus diesem Studium mitnehmen konnte. Natürlich muss auch die eigene Motivation stimmen. Es werden außerhalb der Unterrichtszeit interessante Workshops angeboten, die sehr hilfreich sein können. Auch wenn ich selbst nicht immer alle Kurse regelmäßig besucht habe (lacht), kann ich im Nachhinein sagen, dass man doch sehr davon profitiert hat. Es schien uns vielleicht nicht immer so während des Studiums, jetzt kann ich aber sagen: Chapeau. Wir haben doch einiges gelernt. Wir konnten uns auch immer bei unseren Dozenten melden, die stets bereit waren, Probleme zu lösen.


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