Filme von DEKRA Studenten laufen auf internationaler Konferenz

Im Rahmen der internationalen Konferenz “Gateway to the Arctic IV“ vom 16. – 18. November 2017 im Albert-Einstein Science Park in Potsdam zeigten Fernseh- & Filmstudenten ihre Filme zum Thema Permafrost.

Im Rahmen der internationalen Konferenz “Gateway to the Arctic IV“ vom 16. – 18. November 2017 im Albert-Einstein Science Park in Potsdam zeigten Fernseh- & Filmstudenten ihre Filme zum Thema Permafrost.

Auf der "Gateway to the Arctic" kommen junge Forscher aus verschiedenen Disziplinen der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften zusammen, die ein Interesse an den polaren und zirkumpolaren Regionen haben. Da durften natürlich auch die Filme unserer Fernsehen & Filmstudenten nicht fehlen. In Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut sind vier sehr interessante Filme zum Thema Permafrost entstanden, die den drängenden Fragen der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf filmische Art und Weise auf den Grund gehen.

Aber auch unser Professor für Fernsehen und Film, Rolf Teigler, war bei der Veranstaltung vor Ort. Er diskutierte mit Prof. Anna Stammler-Gossmann von der University of Lapland, Rovaniemi, Finnland zum Thema: Perception of the North by ‘others’ – on the basis of the BBC Film. “Arctic with Bruce Parry’. Im Anschluss hielt er einen weiteren Vortrag über die Kooperation der Fernseh- und Filmstudenten der DEKRA | Hochschule für Medien mit Klimaforschern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung und dem GeoForschungszentrum Potsdam.

"Gateway to the Arctic" ist eine Art Atelier, was einen intensiven Austausch über verschiedene Aspekte der Arktisforschung durch Vorträge und Diskussionsgruppen ermöglicht. Damit dient die Veranstaltung der Vernetzung vor allem junger Wissenschaftler/innen in diesem Gebiet. Die Arbeitsbasen der jeweiligen Institute aus den Bereichen der Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sollen komplementiert werden. Ziel dieses Ateliers ist, gemeinsame interdisziplinäre Projekte zu starten, die im Rahmen der Klimaforschung und der nachhaltigen Nutzung des arktischen Raumes entwickelt werden sollen.

Über das Alfred-Wegener-Institut

Gegründet wurde das Institut im Jahr 1980 und beschäftigt mittlerweile mehr als 1000 Menschen. Das Alfred-Wegener-Institut ist vor allem in den kalten und gemäßigten Regionen in der Welt tätig. Die Koordination deutscher Polarforschung sowie die Erforschung der Nordsee und ihren Küstenregionen gehören zu den Kernaspekten der Tätigkeit.

Die Entwicklung der Erde, des Klimas sowie Beobachtungen, die sich mit kurzfristigen und langfristigen Schwankungen im Ökosystem auseinandersetzen, stehen bei der Arbeit im Fokus. Observationen, Erhebung von Messdaten, die Erkundung von Tiefsee, Eisschilden sowie Dauerfrostböden der Polarregionen bedürfen entsprechender Ausstattung. Zur Hilfe werden Forschungsschiffe und Forschungsflugzeuge genutzt, die mit logistischem Aufwand einhergehen. Auch in der Arktis und Antarktis befinden sich Forschungsstationen und stärken somit die internationale Präsenz.
Dem Alfred-Wegener-Institut wird ebenso eine politisch-relevante Rolle zugesprochen, da sie Menschen aus Politik und Gesellschaft zu Klimafragen berät. Ebenso hat das Institut in leitender Funktion an Weltklimaberichten mitgearbeitet.


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