DEKRA | Hochschule lädt zur Fachtagung Dystopien in Serie

Die DEKRA | Hochschule für Medien ist Ausrichterin einer Fachtagung zum Thema Dystopien in Serie. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikation der Universität Hamburg statt.

Die DEKRA | Hochschule für Medien ist Ausrichter einer Fachtagung zum Thema Dystopien in Serie. Die Veranstaltung findet in Kooperation des Instituts für Medien- und Kommunikation der Universität Hamburg statt.

Die Initiatoren sind Prof. Dr. Marcus Stiglegger der DEKRA | Hochschule für Medien und PD Dr. habil. Thomas Klein der Universität Hamburg. Die Fachtagung zum Thema Dystopien in Serie findet am 12.04.2019 an der DEKRA | Hochschule für Medien in Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikation der Universität Hamburg statt.

In insgesamt sechs Panels finden Vorträge, Podiumsdiskussionen und Gespräche statt. Neben Vortragenden aus Berlin und Hamburg werden auch Gäste aus Siegen und Zürich anwesend sein. Zusammen wird über die audiovisuelle Darstellung dystopischer Szenarien in zeitgenössischen Serien aus filmtheoretischer, filmwissenschaftlicher und filmpublizistischer Perspektive diskutiert.

Dystopie als junges Filmgenre

Als literarisches Genre entsteht die Dystopie Ende des 19. Jahrhunderts, ihr filmisches Gegenstück ist dagegen vergleichsweise jung. Vor den 1970er-Jahren sind Dystopien im Kino praktisch inexistent. Mit der Ära des New Hollywood und der damit einhergehenden allgemeinen Aufwertung des Science-Fiction-Films zum populären Phänomen halten dystopische Stoffe schließlich Einzug im US-Kino. Heute gehört die Dystopie zu den populärsten Genres überhaupt  — nicht zuletzt in seriellen Formaten, wie sie auf Netflix, Sky und Amazon Prime zu sehen sind.

Die Tagung wird diese Entwicklung der seriellen Dystopie diskutieren und anhand aktueller Beispiele (THE HANDMAID'S TALE, THE MAN IN THE HIGH CASTLE, ALTERED CARBON, BLACK MIRROR, WESTWORLD, DARK) u. a. auf die Frage eingehen, warum sich Dystopien aufgrund ihrer dramaturgischen Struktur zwar für publikumsträchtige Produktionen eignen, wenn sie als Serie auftreten, aber auch erzählerische Probleme bereiten.

Informationen zur Veranstaltung:

  • Was: Fachtagung Dystopien in Serie
  • Wann: Freitag, 12. April 2019, 9:30 bis 17:00 Uhr
  • Wo: DEKRA | Hochschule für Medien, Ehrenbergstr. 11-14, 10245 Berlin, Panoramaraum, 2. Stock

Die Tagung ist kostenfrei. Gerne empfangen wir auch externe Gäste, eine Anmeldung unter grit.steckmann-bleek@dekra.com ist wünschenswert, aber nicht erforderlich. Wir freuen uns auch über spontanen Besuch.

Bei weiteren Fragen stehen die Organisatoren Prof. Dr. Marcus Stiglegger (marcus.stiglegger@t-online.de) und PD Dr. habil. Thomas Klein (thomas.klein@uni-hamburg.de) gerne zur Verfügung.
 

Das Tagungsprogramm

9:30 Uhr: Begrüßung und Einführung | Marcus Stiglegger (Berlin)

10:00 - 10:45 Uhr: Keynote: Und täglich wacht der große Bruder. Zur Geschichte der filmischen Dystopie | Simon Spiegel (Zürich)

Panel 1 Moderation: Marcus Stiglegger

10:45 - 11:30 Uhr: Die illusorische Gemeinschaft. Dystopische Zukunftsszenarien in der Fernsehserie "The Walking Dead" | Marcus S. Kleiner (Berlin)

11:30 - 12:15 Uhr: Dystopische Serien als Spiegel der Gesellschaft? | Rüdiger Suchsland (Berlin) im Gespräch mit Marcus Stiglegger und Thomas Klein
 

12:15 - 13:30 Uhr: Mittagspause | Ideenparkplatz für Teilnehmer*innen
Frage: Welche Zukünfte möchtest du seriell erzählen?


Panel 2 Moderation: Thomas Klein (Berlin/Hamburg)

13:30 - 14:15 Uhr: Endsieg-Fiktionen: Vergangenheitsentwürfe als kontrafaktische Spielräume einer nationalsozialistischen Zeitgeschichte in "The Man in the High Castle" und SS-GB | Christian Hißnauer (Berlin)

14:15 - 15:00 Uhr: Transmediale Genre-Rekonfigurationen. "Westworld" als dystopische Reflexion zwischen Serie und Spielmechanik | Andreas Rauscher (Siegen)

15:10- 15:15 Uhr: Kaffeepause

15:15 - 16:00 Uhr: Queerness im 24. Jahrhundert: Zur Rolle von sexuality und gender in "Altered Carbon" | Lioba Schlösser (Berlin)

16:00 - 17:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Thomas Klein (Berlin/Hamburg), Marcus Stiglegger (Berlin), Kirsten Harder (Berlin) und Simon Spiegel (Zürich); Thema: Welche Zukünfte können wir seriell erzählen?  (Einbindung Ideenparkplatz)

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikation der Universität Hamburg


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