Abschlussprojekt der Journalismusstudierenden: Deutschland, wir müssen reden!

Das Abschlussprojekt des Studiengangs Journalismus und PR (Jahrgang 2016), ist eine Kooperation mit dem Deutschen Hygiene Museum in Dresden. Unter dem Motto "Deutschland, wir müssen reden!" entstanden Videobeiträge für die kommende Sonderausstellung des Museums.

Das diesjährige Abschlussprojekt Studiengangs Journalismus und PR, ist eine Kooperation mit dem Deutschen Hygiene Museum in Dresden. Unter dem Motto "Deutschland, wir müssen reden!" entstehen Videobeiträge für die kommende Sonderausstellung des Museums.

Deutschland, wir müssen reden! ist das Abschlussprojekt des Studiengangs Journalismus und PR, Jahrgang 2016, der DEKRA | Hochschule für Medien. Es richtet sich gegen Rassismus und für mehr Vielfalt in Deutschland. Im Auftrag des Deutschen Hygienemuseums in Dresden (DHMD) produzieren die angehenden Journalist/-innen zwei Interviewfilme, die im Rahmen der Ausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ von Mai 2018 bis Januar 2019 gezeigt werden sollen. Die aufgegriffenen Themen im Projekt sind „Rasse/Rassismus“, Volk und Heimat“ und „Vielfalt, Identität, Wie wollen wir leben?“.

Kommunikation als wichtige Basis

Das Thema Rassismus ist in dieser Zeit nach wie vor von hoher Bedeutung. Die Anzahl rechter Gewalttaten ist im Jahr 2016 um 44 Prozent gestiegen. Das sind knapp 1500 Fälle. Nicht selten geraten dabei Flüchtlingsunterkünfte ins Visier solcher Angriffe. Es ist wichtig über das Thema Rassismus zu sprechen, darüber aufzuklären, die Entstehung und die Konsequenzen von Rassismus zu beleuchten. Nicht nur die Auswirkungen auf einzelne Menschen sind dabei wichtig zu betrachten, sondern auch diese auf die gesamte Gesellschaft. Kommunikation ist immens wichtig, daher auch der Name des Projektes.

Unter den Leitfragen „Was ist Rassismus?“, „Haben wir nichts aus der Geschichte gelernt?“ und „Was ist denn überhaupt wirklich deutsch?“ begleitete Prof. John A. Kantara die Studierenden bei der Realisierung des Projektes. In den Bereichen Chefredaktion, Sekretariat, Kommunikation mit dem DHMD, Dokumentation, Akquise, Finanzen, Organisation & Logistik, Transkription, Social Media, Moderation und Schnitt fanden sich die Studierenden des Journalismus-Studiengangs aus den Spezialisierungen TV-Journalismus, Moderation, Online-Journalismus und Public Relations in Gruppen zusammen. 

Ausstrahlung der Sendung im Deutschen Hygienemuseum

Die entstandenen Filme der Studierenden werden zusammen mit weiteren Beiträgen und Gästen vor Ort am 21. Dezember 2017 in den Räumlichkeiten des Deutschen Hygienemuseums in Dresden vorgestellt. Das Deutsche Hygienemuseum wurde 1912 gegründet und versteht es sich heute als Ort, der die kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gegenwart zur Diskussion stellt. Mit seinem vielfältigen Ausstellungsprogramm und einem umfangreichen Veranstaltungsangebot macht ist es ein vielbesuchter Treffpunkt für die Stadtgesellschaft Dresdens.

Die Sonderausstellungen, zu denen auch unser Projekt gehörte, beschäftigen sich mit einem breiten Spektrum von aktuellen und historischen Fragestellungen – von Glück und Leidenschaft über Sex, Tod, Sport und Tanz bis hin zu Klima, Sprache oder Scham. Mit ihren kuratorischen Konzepten und neuartigen Szenografien stoßen sie auf Resonanz nicht nur beim allgemeinen Publikum, sondern auch in der Museums- und Medienszene. Das Event der DEKRA Studierenden wurde im Rahmen einer Livesendung öffentlich übertragen.  Gäste waren dabei Prominente aus Film, Funk und Fernsehen, Politiker oder auch Vertreter verschiedener Institutionen. Hier sind einige Gäste namentlich genannt:

Katja Kipping, Shai Hoffmann, Martin Klingst, Thomas de Maizière, Heiko Maas, Eva-Maria Stange, Klaus Kandt, Mateao Jasik, Rasha Alkhadra, Dirk Hilbert, Harald Weyel, Karamba Diaby, Marc Lalonde, Alexander Nachama, Frank Richter, Tahir Della, Mike Samule Delberg, Bernd Ulrich, Uwe Wötzel, Big Moe, Tolga Akar, Tyron Ricketts, Ottmar von Holtz, Aiman Mazyek, Jeannine Kantara, Ismail Öner.

Auf der Homepage von „Deutschland, wir müssen reden“ können die Erlebnisse des Projektes angesehen werden. Die Webseite zu dem Abschlussprojekt „Deutschland, wir müssen reden“ wurde von der Studentin Lara Schlick erstellt. Außerdem kann man auch die Facebook-Seite des Projekts besuchen oder sich auf Instagram informieren.

Videoausschnitte aus dem Projekt


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