Studierende besuchen Deutsche Presse-Agentur

Angehende Journalismus Studierende der DEKRA Hochschule für Medien haben bei einem Redaktionsbesuch hinter die Kulissen der Deutschen Presse-Agentur geschaut.

Angehende Journalismus Studierende der DEKRA Hochschule für Medien haben bei einem Redaktionsbesuch hinter die Kulissen der Deutschen Presse-Agentur geschaut.

24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Die dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH ist die wichtigste und größte Nachrichtenagentur in Deutschland, die unabhängig, flexibel, aktuell und effizient für die Sammlung, Bearbeitung, Bereitstellung, Verbreitung und Verwertung von multimedialen Inhalten sorgt und damit als Marktführer tagesaktuelle Medien im In- und Ausland versorgt. Ein weltumspannendes Netz von Redakteuren und Reportern garantiert dabei eine Nachrichtenbeschaffung, die unparteiisch und unabhängig von Weltanschauungsfragen, Wirtschafts- und Finanzgruppen oder Regierungen ist. Auf die Qualität verlassen sich Printmedien, Rundfunksender oder Online- und Mobilfunkanbieter in mehr als 100 Ländern. Auch Parlamente, Verbände und Unternehmen gehören zu den Kunden. Die dpa hat ihren Sitz in Hamburg, die Zentralredaktion der dpa liegt in Berlin. Insgesamt beschäftigt die dpa 1000 Menschen. Kunden können die Meldungen seit 1979 am Computer empfangen. Ende der 1990er Jahre werden nur noch eigene Korrespondenten für den Bezug von Nachrichten in Betracht gezogen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Beuthner waren die Studierenden des Studiengangs Journalismus 2016 zu Gast bei der dpa und wurden von Patrick T. Neumann, dem Leiter der Abteilung „Panorama“, nicht nur durch die Hauptstadtredaktion geführt, sondern konnten die fast zweieinhalb Stunden vor allem für ein Gespräch über guten Journalismus und seine Rahmenbedingungen führen. Seit gut einem Jahr ist Patrick T. Neumann nun der Leiter seiner Abteilung und löst damit ehemalige Leiterin Petra Kaminsky ab. Er absolvierte sein Studium in Politik- und Germanistik und wurde bereits im Jahr 1997 Volontär bei der dpa. Seit April 2000 ist Herr Neumann in der Redaktion.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen daraus zählen: Die visuellen Komponenten der Kommunikation nehmen zu. Eine multimediale Ausbildung ist daher zukunftsweisend. Die Gatekeeper-Funktion rückt in den Hintergrund aber die Relevanzbemessung, der Faktencheck, die Einordnung und Interpretation werden immer wichtiger. Die Suche nach den Originalquellen ist nicht immer einfach im internationalen Nachrichtenmarkt. Die Repräsentativität der Bevölkerung ist dabei wichtig. Journalismus darf nicht selbst Establishment sein. „Fake news“ sind ein zunehmendes Problem. Die dpa beteiligt sich daher an einem neuen Faktencheck-Netzwerk „First Draft Coalition“. Journalismus ist ein toller Beruf, der unter ständig neuen technischen, ökonomischen, kulturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gelebt und erlebt wird.

Die Dozentinnen und Dozenten des Studiengangs Journalismus und PR bemühen sich Studierenden nicht nur den Eindruck wichtiger Qualitäten des Journalismus zu vermitteln, sondern auch die Dringlichkeit zur Einhaltung und Wahrung dieser nahe zu legen.


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