Mit ERASMUS+ Förderung ins europäische Ausland

Mit der ERASMUS+ Förderung an der DEKRA | Hochschule für Medien geht's ab ins europäische Ausland – sowohl für Studierende als auch für Angestellte.

Studierende der Studiengänge, Film und Fernsehen, Schauspiel und Inszenierung, Journalismus und PR und Kommunikationsmanagement können mit dem Programm ERASMUS+ einen Auslandsaufenthalt planen. Dies gilt auch für Mitarbeiter der DEKRA | Hochschule für Medien.

Studierende unserer Hochschule haben die einmalige Chance, ihr Praktikum in der Fremde zu
verbringen. Gerade in diesem Moment sind zwei unserer Studentinnen aus dem Studiengang Film und Fernsehen unterwegs.

Ipek und Selina sind gerade im Ausland:

In Ankara befindet sich Ipek momentan im Praktikum. Sie hat sich auf den Bereich Regie spezialisiert und schildert ganz begeistert ihre ersten Eindrücke. Sie ist eine der ersten Studierenden hier an der Hochschule, die das Angebot der englischsprachigen Betreuung in Anspruch genommen haben: 

I am doing my internship in Focus Film that produces "Beni Birakma" (Don't leave me) which is a television series that airs an hour everyday in Ankara. To keep up with the constant demand of film material there are three production teams shooting simultaneously everyday. This has been a wonderful opportunity for me to gather a lot of set experience. Already in the first month of my internship I have learned how to plan and shoot scenes like: car chases, car accidents, kidnapping scenes, weddings, choreographed fight scenes and many, many more.

Selina ist gerade in England. Bevor der Austausch mit Großbritannien wegen der Brexit-Verhandlungen neu gestaltet werden muss, hat sie ihre Chance ergriffen, in das britische Leben einzutauchen. Sie sagt zu ihrem Praktikum:

Meine Aufgaben reichen von dem Erstellen von Interviews (Dreh, Postproduktion), dem Schreiben von Scripts bis hin zu dem Verfilmen von Ideen. Das Ganze findet in Liverpool statt. Ich muss zugeben, Liebe auf den ersten Blick war es in Bezug auf die Stadt nicht. Auf der Suche nach dem Studentenwohnheim landeten wir in einer äußert düsteren Ecke, zum Glück hatte das Navi sich geirrt und wir wohnten nicht in dem Hinterhof einer Szenerie, die einem Horrorfilm entsprungen sein könnte. Nach ein paar Tagen habe ich Liverpool zu schätzen gewusst. Es gibt eine einzigartig schöne
Bücherei, in der ich die Lektüre für meine Bachelorarbeit durcharbeiten kann. Die Museen in Liverpool sind fast alle kostenlos. Die Stadt hat einiges zu bieten, an jeder Ecke scheint sich ein anderes Mysterium zu verbergen.

Erasmus+ richtet sich auch an Mitarbeiter

Auch für Mitarbeiter/-innen gibt es Weiterbildungsangebote im europäischen Ausland. Neben „staff training weeks“ – zum Beispiel für das International Office oder das Marketing – wo spezielle Seminare zu den Anforderungen dieser Abteilungen angeboten werden, gibt es das sogenannte „job shadowing“. Hier können Kolleg/-innen unserer Hochschule ähnliche Einrichtungen besuchen und sich mit den Mitarbeiter/-innen der entsprechenden Fachbereiche austauschen. Dies ist besonders wichtig, um zukünftige Kooperationen anzubahnen. Das Ziel ist klar: In naher Zukunft sollen auch ganze Auslandssemester für unsere Studierenden ermöglicht werden.
Eine ganz greifbare Weiterbildung, beispielsweise für Dozent/-innen, sind Sprachkurse.

Dieses Angebot nahmen vor kurzer Zeit Prof. Dr. Udo Bomnüter in Großbritannien und Dr. Friederike Frach auf Malta wahr. In intensiven Kleingruppenkursen setzten sie sich mit den Themen „Academic Writing and Presentations“ auseinander. Bomnüter dazu:

Durch die Weiterbildung konnte ich meine Kompetenzen für das Verfassen und Präsentieren wissenschaftlicher Texte in englischer Sprache weiter vertiefen und fühle mich dadurch auf meine in diesem bzw. nächsten Jahr anstehenden englischsprachigen Publikationen und Vorträge besser vorbereitet. Darüber hinaus konnte ich Kontakte zu anderen Wissenschaftlern in meiner Gruppe knüpfen, aus denen bereits eine Einladung zu einer Fachtagung Ende August 2019 hervorging.

Bei beiden Dozent/-innen gab es neben dem eigentlichen Sprachkurs auch diverse Angebote, um Land und Leute besser kennenzulernen. Dazu gehörten Führungen durch die Kulturstätten und gemeinsame Aktivitäten mit den anderen Kursteilnehmern. Ganz wichtig war auch die Unterbringung in einheimischen Gastfamilien, um die Eigenheiten der jeweiligen Kultur hautnah kennenzulernen. Dies bestätigt Frach:

Nach dem anspruchsvollen Sprachunterricht konnte ich zusammen mit den anderen Kursteilnehmer/-innen auf Malta eine Menge entdecken. Wir waren zum Beispiel in Valletta, das ist ein Städtchen mit mittelalterlichem Kern, was 2018 europäische Kulturhauptstadt gewesen ist. Besonders beeindruckend war dort eine Kapelle in der Kathedrale St. John’s, wo ein riesiges Altarbild von Michelangelo da Caravaggio zu sehen ist. Auch andere Ölbilder dieses barocken
Meisters werden dort ausgestellt und das Publikum darf ihnen sehr nah sein. Hilfreich war für mich, dass wir auch nach offiziellem Kursende immer englisch miteinander gesprochen haben. Dadurch konnte ich zum Beispiel die Eigenheiten der maltesischen Küche nicht nur schmecken sondern auch neue Vokabeln lernen.

 

Bewerbungen erwünscht!

Die Laufzeit des aktuellen ERASMUS+ Projekts endet im Mai 2019. Ab Juni sind wieder Bewerbungen möglich. Dazu einfach unseren Career Service der Hochschule  Frau Dr. Friederike Frach wenden.

Informationen zu Praktika und allgemeine Informationen zum Programm ERASMUS+ gibt es hier: https://eu.daad.de/infos-fuer-einzelpersonen/foerderung-fuer-studierende-undgraduierte/ 


Hier einige Eindrücke von unseren Studierenden im Ausland


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