Robin Hauser zeigt „Code: Debugging the Gender Gap“

Vergangenen Freitag besuchte die amerikanische Regisseurin Robin Hauser die DEKRA | Hochschule für Medien und zeigte ihren Film „Code: Debugging the Gender Gap“.

Robin Hauser während der Diskussion mit den Studierenden

Vergangenen Freitag besuchte die amerikanische Regisseurin Robin Hauser die DEKRA | Hochschule für Medien und zeigte ihren Film „Code: Debugging the Gender Gap“. Die Dokumentation zeigt Frauen, die sich in der Männerdomäne Softwaretechnik und -programmierung behaupten. In zahlreichen Interviews und persönlichen Gesprächen mit Experten hinterfragt Hauser normative Gesellschaftsstrukturen und zeigt zukunftsweisende Wege auf, die "Gender Gap" zu  überwinden. 

Im Anschluss an das Screening diskutierte die Filmemacherin mit den Studierenden über aktuelle Gender-Diskurse und Frauen in männlich dominierten Berufsfeldern. Sie berichtete von ihrer Erfahrung als Frau in der Männerdomäne Filmregie und motivierte die Studierenden, ihre beruflichen Ideen zu verwirklichen. Neben Gleichstellung aller Geschlechter im Beruf ging es auch um den Umgang mit Geschlechterungleichheit in Alltagssituationen. Hauser sensibilisiere in der 45-minütigen Diskussionsrunde für einen bewussten Umgang mit Gender-Thematiken und rief in Erinnerung, dass Geschlechterungleichheit ein jederzeit aktuelles Thema sei, das Aufmerksamkeit und stetige Arbeit verlange.

Mit über 80 Gästen war das Studio restlos belegt. Lehrende und Studierende aus verschiedenen Studiengängen brachten eine rege Diskussion in Gang und Mitglieder des studentischen TV-Magazins StraightForeward hielten die Veranstaltung auf Bewegtbild fest. Auch externe Gäste erschienen auf Einladung.

Die zweistündige Veranstaltung wurde vom American Film Showcase (AFS), dem premier film diplomacy program of the U.S. Department of State's Bureau of Educational and Cultural Affairs (ECA) sowie der USC School of Cinematic Arts (SCA) organisiert. Sie bildet den Auftakt zur geplanten Kooperationsreihe mit der US-Botschaft in Berlin, die mit wiederkehrenden Veranstaltungen auch in Zukunft für internationalen Austausch im Film- und Medienbereich sorgen will. 


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