Neue AG: "Visuelle Kultur"

Was erzählen Bilder...

Was macht beispielsweise die visuelle Handschrift Alfred Hitchcocks aus? Wie ändert sich die Performance von Doris Day in einem Film von Hitchcock im Vergleich zu einer Romantic Comedy wie "Bettgeflüster" von Michael Gordon? Welche Bilder von Romantik werden in aktuellen Filmen wie "Brautalarm" präsentiert?

Gibt es Romantik auch in Science Fiction-Filmen? Wie werden Gefühle wie Angst und Abneigung in den unterschiedlichsten Genres von den 1940er-Jahren bis heute visualisiert?

Antworten auf diese Fragen zu finden und neue Fragen zu den Antworten zu formulieren, ist Teil der AG "Visuelle Kultur". Einmal im Monat bieten der Filmemacher Ingo Woelke und die Medienwissenschaftlerin Dr. Annett Schulze allen Studierenden an der DEKRA Hochschule Berlin an, sich mit Bildsprache, Bildarrangements und möglichen Analysetechniken auseinanderzusetzen. Die AG fokussiert vier verschiedene Filmgenres: Science Fiction, Thriller, Action und Romantic Comedy, in vier Jahrzehnten. Chronologisch, also mit den 1940er-Jahren beginnend, werden Ausschnitte aus ausgewählten Filmen des jeweiligen Genres des entsprechenden Jahrzehntes vorgestellt. Die Studierenden wählen die Filme selbst aus und bereiten die Sitzungen vor. Im Anschluss daran setzen wir uns zielgerichtet mit Texten auseinander, die einzelnen Fragestellungen nachgehen: Wie verändern sich Bilder des Guten und Bösen in den Filmgenres? Wie haben sich Schönheitsbilder historisch im Film verändert? Welche Figuren, Orte, Settings sind typisch für welche Genres? Warum charakterisieren genau diese das Genre oder sprechen sie eher für eine/einen Regisseur/-in? Damit wollen wir grundsätzlich in dieser AG fragen, wie Bildsprache wissenschaftlich analysiert werden kann.


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